Gebietsweise Alarmstufe Rot

Auswärtiges Amt warnt vor Waldbränden in Chile

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Waldbrände in Chile

Berlin/Santiago - Über 50 Brände sind am lodern, die Hauptstadt Santiago mit Rauch bedeckt: Die Waldbrände in Chile verschlimmern sich. In verschiedenen Regionen hat die örtliche Katastrophenschutzbehörde nun Alarmstufe Rot ausgerufen.

Reisende in Chile müssen mit Einschränkungen infolge von Waldbränden rechnen. Die örtliche Katastrophenschutzbehörde hat für einige Gebiete die Alarmstufe Rot ausgerufen, wie das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen schreibt. Alle Nationalparks zwischen Coquimbo und Biobío wurden demnach bis auf Weiteres geschlossen. Weitere Informationen finden Reisende auf den Seiten der chilenischen Katastrophenschutzbehörde Onemi.

Unter den betroffenen Gebieten sind etwa Gebiete in den Regionen Valparaíso, der Hauptstadtregion, der Region O'Higgins und der Region Maule. Einige Gebiete wurden zu Katastrophengebieten erklärt.

Das Stadtgebiet von Santiago ist nach Angaben des Auswärtigen Amts unter Berufung auf das Gesundheitsministerium von Rauchentwicklung betroffen. Schwangere, Ältere, Kinder und Kranke sollten demnach keinen Sport im Freien ausüben. Durch Löschfahrzeuge und Hilfskräfte könne es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Erst Anfang Januar hatte ein Großbrand in der Küstenstadt Valparaíso im Westen Chiles hunderte Häuser beschädigt und 50 Hektar Wald zerstört.

dpa

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