Bahnstrecke wohl noch bis Mittwoch gesperrt

Tödliches Zugunglück in Baden-Württemberg: Bahn rast in Betonteil und entgleist

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Bei Auggen in Baden-Württemberg hat sich ein schweres Zugunglück ereignet.

In Baden-Württemberg hat sich ein schweres Zugunglück ereignet. Ein Zug kollidierte bei Auggen mit einem Betonteil und entgleiste. Ein Mann kam ums Leben. Nun ermittelt die Polizei.

  • Ein schweres Zugunglück hat sich in Baden-Württemberg ereignet.
  • Ein Güterzug kollidierte mit einem Betonteil, das auf die Gleise gefallen war. 
  • Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort - ein Mann ist tot. Nun laufen die Ermittlungen. 

Update vom 4. April: Die Ermittlungen zu dem tödlichen Zugunglück bei Auggen in der Nähe von Freiburg gehen auch am Wochenende weiter. Die Bergungsarbeiten und parallel dazu auch die Untersuchungen werden fortgesetzt, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. 

Vorsichtigen Schätzungen der Deutschen Bahn zufolge könnte die Bahnstrecke zwischen Freiburg und Basel noch bis Mittwoch gesperrt sein. Einen genaueren Zeitplan gebe es derzeit noch nicht, sagte ein Sprecher der Bahn. Etwa 200 Meter beschädigte Gleise und Oberleitungen müssen den Angaben zufolge an der Unfallstelle wiederhergestellt werden. Für Reisende sei ein Busersatzverkehr eingerichtet worden. 

Zugunglück in Auggen (Baden-Württemberg) forderte einen Toten und zehn Verletzte

Am Donnerstagabend hatte sich eine mehr als 100 Tonnen schwere Betonplatte von einer im Bau befindlichen Brücke gelöst und war daraufhin in den Gleisbereich der Rheintalstrecke gestürzt. Ein Güterzug war damit kollidiert und zum Teil entgleist. Dabei kam der 51-jährige Lokführer ums Leben. Drei Lastwagenfahrer, die mit sieben weiteren Fahrern in dem Zug gereist waren, erlitten Verletzungen. 

Update vom 3. April: Nach dem schweren Zugunfall in Auggen in der Nähe von Freiburg bleibt die Strecke zwischen Freiburg und Basel weiterhin gesperrt. Die Sperrung werde voraussichtlich bis Montagvormittag andauern, teilte die Deutsche Bahn in der Nacht zu Freitag auf Twitter mit. Ein Busersatzverkehr werde eingerichtet.

Ein 51-jähriger Lokführer war am Donnerstagabend bei einem Unfall eines Güterzugs gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Betonteil von einer im Bau befindlichen Brücke in den Gleisbereich auf der Rheintalstrecke gestürzt. Der Zug war damit kollidiert und daraufhin teilweise entgleist. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Der Zug war laut Polizei von Freiburg aus in Richtung Italien unterwegs und hatte mehrere Lastwagen geladen.

In Bielefeld ereignete sich nun auch ein tragisches Zug-Unglück: Eine Regionalbahn erfasste ein eineinhalb-jähriges Mädchen.

Schweres Zugunglück in Baden-Württemberg: Bahn rast in Betonteil und entgleist

Erstmeldung vom 2. April: Auggen - In der Nähe des baden-württembergischen Orts Auggen bei Müllheim ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Zugunglück gekommen. Nach SWR-Angaben wurden etwa zehn Personen verletzt - ein Mann starb. Bei dem Toten soll es sich um den Lokführer handeln. Die übrigen sollen zumeist nur leicht verletzt sein.

Unglück in Baden-Württemberg: Zug rast in Betonteil

Dem Bericht zufolge hatte sich an einer Brückenbaustelle auf der Rheintalstrecke in Südbaden ein Betonteil gelöst und war auf die Gleise gefallen. Ein Güterzug, der Lkw geladen hatte, kollidierte anschließend mit dem Betonteil und entgleiste. Bei dem Zug handelte es sich nach Polizeiangaben um eine sogenannte „rollende Landstraße“. Die LKW-Fahrer saßen demnach in einem Personenwagen des Zuges. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

„Ein Teil der Brücke ist heruntergefallen, so dass der Zug nicht mehr abbremsen konnte und mit dem Teil kollidierte“, sagte eine Polizeisprecherin. Wie der SWR berichtet wurde die Lok des Zuges durch die Wucht des Aufpralls komplett aufgerissen. Der Betonblock bohrte sich demnach in den Zug. 

Baden-Württemberg: Ein Toter nach Zugunglück bei Freiburg

Es handelte sich nach Informationen der Deutschen Bahn um einen Schweizer Güterzug, der laut Polizei von Freiburg aus in Richtung Italien unterwegs war und mehrere Lastwagen geladen hatte.

Die Bahn informierte mittlerweile via Twitter: „Nach einer Güterzugentgleisung ist die Strecke Freiburg(Breisg) - Basel gesperrt. Die Sperrung wird mehrere Stunden dauern. Fernverkehrszüge aus/in Richtung Norden enden/beginnen in Freiburg(Breisg). Busersatzverkehr ist in Arbeit“.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, äußerte sich tief betroffen: „Unsere Gedanken sind jetzt bei dem verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung.“ Selbstverständlich unterstütze die Deutsche Bahn die Behörden bei der Ermittlung der Unfallursache.

rjs/dpa

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