Kai Pflaume im Interview über sein Debüt als neuer Moderator im Ersten - „Star Quiz“, Samstag, ARD, 20.15 Uhr

Kai Pflaume im Interview über sein Debüt als neuer Moderator im Ersten

Premiere für Kai Pflaume: In der neuen Ausgabe der launigen Rateshow „Star Quiz" gibt der 43-Jährige sein Debüt als Moderator im Ersten (Samstag, ARD, 20:15 Uhr).

Pflaume, seit Jahren eines der wichtigsten Gesichter des Privatsenders Sat 1, wurde von der ARD als Nachfolger für den zum ZDF abgewanderten Jörg Pilawa angeheuert - das Personalkarussell bei den Sendern dreht sich derzeit ausgesprochen munter.

In seinem ersten „Star Quiz“ darf Kai Pflaume unter anderem Veronica Ferres, Johannes B. Kerner und Franz Beckenbauer als Ratekandidaten auf den Zahn fühlen.

Herr Pflaume, vor ziemlich genau 20 Jahren hatten Sie als Kandidat in der ARD-Flirtshow „Herzblatt“ Ihren ersten Fernsehauftritt, jetzt kehren Sie ins Erste zurück.

Kai Pflaume: Ja, ist das nicht schön? Das sind diese kleinen Zufälle, die das Leben so parat hält. Es war ja auch die positive Erfahrung bei „Herzblatt“, die mich damals auf die Idee brachte, selber was in Richtung Fernsehkarriere auszuprobieren. Ich habe mehrere Castings gemacht, und zum Glück hat es rasch geklappt.

Sie übernehmen Jörg Pilawas Erfolgsshow „Star Quiz“ - keine leichte Aufgabe. Haben Sie schon Bammel?

Pflaume: Bammel habe ich sicher nicht. Ich bin zum Glück nicht mit großem Lampenfieber geschlagen, sondern nur positiv gespannt, und ich schlafe vor Sendungen auch immer gut. Das „Star Quiz“ ist ein toller Einstieg, ich habe die Sendung schon als Zuschauer immer sehr gerne gesehen. Jetzt gibt es eine komplett neue Studiooptik, und mit mir als Moderator wird es natürlich ein Stück weit eine andere Sendung sein. Jörg Pilawa und ich sind uns freundschaftlich verbunden und in manchem ähnlich, schon rein optisch. Wir stellen beide gerne Fragen, hören aber auch gerne zu.

Im Ersten sollen Sie dieses Jahr fünf Ausgaben des „Star Quiz“ moderieren, außerdem eine weitere Primetimeshow. Wollen Sie überdies vielleicht auch noch das Vorabendquiz übernehmen?

Pflaume: Nein, das ist überhaupt kein Thema. Im März wird es eine neue große Familienshow mit mir geben. Zum Inhalt will ich noch nichts verraten, aber es wird kein Quiz und keine Castingshow sein. Mein Fokus liegt ganz eindeutig auf der klassischen Abendunterhaltung, der großen Familienshow. Es ist nicht so, dass ich sage: Irgendwann will ich auch mal was Ernsthaftes machen. Im Gegenteil: Unterhaltung ist sehr ernsthaft und wirklich schwer genug.

Sie haben Ihren Schritt zur ARD als den wichtigsten in Ihrer Fernsehkarriere bezeichnet. Was ist daran so einschneidend?

Pflaume: Die ARD ist der größte Senderverbund in Deutschland, damit ist auch eine große Aufmerksamkeit verbunden. Ich gehe da einen viel beobachteten Schritt, der für mich für die nächsten Jahre einige Weichen stellt.

Waren Sie mit den Perspektiven, die Sat 1 Ihnen geboten hat, nicht mehr zufrieden?

Pflaume: Ich finde im Ersten gute Rahmenbedingungen vor, und der mir so wichtige Fokus auf die Familienshow ist hier noch deutlicher, deshalb habe ich mich für diesen Schritt entschieden.

Eigentlich hieß es doch, dass Sie künftig zweigleisig für Sat 1 und das Erste arbeiten wollen - wenn man Ihnen zuhört, klingt es aber so, als sei Ihr Wechsel zur ARD nun doch exklusiv.

Pflaume: Im März wird bei Sat 1 eine neue Staffel von „Nur die Liebe zählt“ starten, und danach wird man weitersehen. Alles was ich an neuen Projekten mache, plane ich aber mit dem Ersten, und jetzt freue ich mich auf meine neuen Aufgaben.

Sie sagten neulich, Sie wollen schönes Fernsehen machen. Was heißt das für Sie?

Pflaume: Fernsehen, wo man seinen Gästen mit Respekt und Verantwortung begegnet, statt Menschen vorzuführen.

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