Füttern und Reiten 

Tierquälerei für Touristen: Missbrauchter Elefant stirbt an Stromschlag

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In Thailand ist ein illegal als Touristenattraktion missbrauchter Elefant an einem Stromschlag gestorben. (Symbolfoto)

Ein illegal als Touristenattraktion missbrauchter Elefant ist in Thailand an einem Stromschlag gestorben. Der Vorfall ereignete sich mitten in einer Stadt in der Nähe von Bangkok.

Bangkok - In Thailand ist ein illegal als Touristenattraktion missbrauchter Elefant an einem Stromschlag gestorben. Das Tier stürzte auf einer Straße in der Stadt Samut Prakhan in der Nähe von Bangkok durch eine Abdeckung auf stromführende Kabel.

Der Besitzer wurde wegen Tierquälerei und illegalen Tiertransports angezeigt. Ihm droht nach Angaben der Polizei vom Samstag eine Strafe von bis zu zwei Jahren. Die Kanal-Abdeckung habe dem Gewicht des zehn Jahre alten Elefanten nicht standgehalten - das Tier sei mit einem Hinterbein eingebrochen.

So sehr leiden die Tiere für Touristenattraktionen

In Thailand gibt es etwa 3000 in Gefangenschaft lebende Elefanten. Viele von ihnen dienen als Touristenattraktion. Oft werden sie von den Elefantenführern durch die heißen, verkehrsreichen Straßen geführt, wo Touristen sie für etwas Geld füttern können. Diese Praxis ist eigentlich wegen Tierquälerei verboten. Das Verbot werde aber in vielen Regionen des Landes ignoriert, sagte Edwin Wiek von der Tierschutzorganisation Wildlife Friends Foundation Thailand.

Eigentlich wilde Tiere hautnah erleben: den Nervenkitzel lassen Touristen sich etwa in Thailand einiges kosten. Das sei Spaß auf Kosten der Tiere, warnen Tierschützer zum Tag des Artenschutzes.

dpa

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