Bei Reptilien regelmäßig Kotproben nehmen und untersuchen lassen

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Aufgewecktes Kerlchen: Doch Bartagame können auch krank sein. Eine Kotprobe kann Auskunft geben. Foto: Andrea Warnecke

Bramsche (dpa/tmn) - Bei der Reptilienhaltung gilt es einiges zu beachten. So kann das Tier unter Darmparasiten leiden. Ein Mal im Jahr sollte daher eine Kotprobe genommen werden. Diese kann ein Tierazt analysieren.

Reptilienhalter sollten routinemäßig mindestens einmal im Jahr eine Kotprobe ihres Tieres untersuchen lassen. Der Tierarzt kann anhand der Probe feststellen, ob Reptilien etwa mit Darmparasiten befallen sind. Darauf weist Regine Rottmayer von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin. Beim Einsammeln der Kotprobe achten Besitzer am besten darauf, dass so wenig Boden aus dem Terrarium wie möglich daran haftet. Zum Transport eignen sich kleine Plastikdosen.

Außer der planmäßigen Kotprobe sollten außerdem Proben genommen werden, wenn die Tiere Durchfall haben oder ihr Futter verweigern. Eine Untersuchung empfiehlt sich vorsichtshalber auch bei neu gekauften Tieren, rät Rottmayer. So gehen Halter sicher, dass keine Krankheiten ins Terrarium eingeschleppt werden.

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