Katja Friedenberg bei "Voice of Germany" - Interview mit dem Moderator

Kassel. Für die Kasselerin Katja Friedenberg geht es am Freitag in die nächste Runde bei "The Voice of Germany" - ab 20.15 Uhr ist ihr Auftritt bei Sat.1. Von den vier Kandidaten pro Team kommen heute drei weiter. Über die Casting-Show sprachen wir mit Moderator Stefan Gödde.

Mittlerweile ist ein großer Medienrummel um die erfolgreiche Show „The Voice of Germany“ entstanden. Bekommen Sie jetzt auch mehr Fanpost und Liebesbriefe?

Stefan Gödde: Fanpost gibt es im Online-Zeitalter meistens bei Facebook. Auf meinem Profil habe ich durch die Musikshow auf jeden Fall mehr Freunde und Fans bekommen. Dort lese ich größtenteils sehr positive Kommentare. Es gibt mitunter auch Damen, die auf meiner Facebook-Seite schreiben, dass sie mit mir gern einmal eine Tasse Kaffee trinken wollen – oder mich alternativ heiraten möchten. Beides habe ich aber bisher noch nicht angenommen.

Lesen Sie auch:

- Live bei Katja Friedenbergs Auftritt in der TV-Castingshow „The Voice of Germany“

- Katja Friedenberg nach Erfolg bei The Voice im Interview: "Das ist unbeschreiblich"

- "Voice of Germany": Kasselerin Katja Friedenberg ist eine Runde weiter

Sie haben ja auch Verlierer in der Show. Wie ist das für Sie, die Enttäuschung der Kandidaten mitzuerleben?

Gödde: Nena hat das Thema einer vergangenen Sendung mal ganz gut zusammengefasst. Bei uns gibt es keine wirklichen Verlierer, denn Deutschland hat gesehen, auch bei den Talenten, die ausscheiden, was diese für großartige Stimmen haben. Und ich glaube, jeder wird auf seine Weise bei der Musik bleiben. Niemand muss bei der Sendung gesenkten Hauptes nach Hause gehen. Aber manche Kandidaten sind enttäuscht, weil jeder natürlich „The Voice of Germany“ werden will. Das sind schon sehr emotionale Augenblicke.

Auch für mich ist das natürlich schwer, aber anderseits ist so das Konzept der Sendung. Aber wir sind insofern fair, dass wir den Moment, wenn einer gehen muss, nicht wie bei anderen Castingshows sehr lange hinauszögern.

Kasselerin Katja Friedenberg bei "The Voice of Germany"

Was halten Sie von der Kritik von Thomas D., Jurypräsident der Castingshow „Unser Star für Baku“, der meint, dass es einen Grund habe, warum man von einer 35-jährigen Coverbandsängerin bisher noch nie etwas gehört habe?

Gödde: Die Coaches von „The Voice of Germany“ verfahren so, wie sie es für richtig halten, und Thomas D. kann dies in seiner Sendung machen, wie er möchte. Und das ist auch ein guter Weg so.

Die Liveshows dauern teilweise drei Stunden. Das kann zur Geduldsprobe werden. Was sagen Sie Kritikern?

Gödde: Das ist einfach Teil des Konzeptes von „The Voice of Germany“. Die Talente, die eine Runde weiter kommen, singen, denn es geht um die Stimme. Und wenn es halt an einer Stelle des Wettbewerbs noch so viele Talente gibt, dann dauert das auch etwas länger. Aber die Einschaltquoten beweisen, dass die Zuschauer das immer noch gut finden und mit Spaß dabei sind. Das zeigen auch die Kommentare im Internet, die zum allergrößten Teil sehr positiv sind. Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Glauben Sie, dass Ihre Kandidaten langfristig musikalisch erfolgreich sein können?

Gödde: Ich kann es nur hoffen. Aber ich denke, die Vorzeichen sind außerordentlich gut. Nämlich dadurch, dass bei uns Kandidaten schon mitten im Wettbewerb ausgeschieden sind, die andere Castingshows haushoch gewonnen hätten.

Von Michael Schorn

Zur Person

Stefan Gödde (36) wuchs in Rüthen (Kreis Soest) auf. Nach seinem Abitur (1995) und dem Zivildienst studierte er Germanistik und Anglistik auf Lehramt an den Universitäten in Paderborn und Birmingham. Gödde moderierte das Boulevardmagazin "taff" auf Pro7 (2005 bis 2009), und seit März 2009 steht er für das Wissensmagazin "Galileo" auf Pro7 vor der Kamera. Zu seinem Privatleben will sich der Moderator nicht äußern. (mso)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.