Belastungsprobe auf geflickter Schiersteiner Brücke beendet

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Arbeiter führen auf der gesperrten Schiersteiner Brücke einen Belastungstest durch. Foto: Fredrik von Erichsen

Die Arbeiten an der angeknacksten Autobahnbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden biegen auf die Zielgerade. Tonnenschwere Brummis testen, ob der normale Autoverkehr bald wieder sicher rollen kann. Pendler warten gespannt auf die Ergebnisse.

Mainz/Wiesbaden (dpa) - Die entscheidenden Belastungstests an der seit Wochen gesperrten Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden sind abgeschlossen.

Heute beendeten die vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz auf die Reise geschickten Lastwagen nach etwas mehr als einer Stunde ihre Probefahrten. Bis zu vier Brummis fuhren dabei im Schritttempo über die Autobahnbrücke. Simuliert wurde unter anderem ein Stau von 3,5-Tonnern - das entspricht der vorgesehenen Höchstbelastung nach der geplanten Wiedereröffnung.

Mit Messgeräten wurde beobachtet, wie sich die mittlerweile gekitteten Risse in dem Bauwerk verhalten. Sie waren bei einem Bauunfall am 10. Februar entstanden. Die Brücke sackte damals auf Mainzer Seite um bis zu 30 Zentimeter ab. Die Region erlebte nach der Sperrung ein Verkehrschaos. In der vergangenen Woche drückten hydraulische Pressen die Brücke wieder nach oben.

An diesem Samstag soll mitgeteilt werden, ob die Verkehrsader in der Nacht zum Montag wieder für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gewicht freigegeben werden kann. Sollte die Brücke "durchfallen", bleibt die Brücke gesperrt. Nach Angaben des Landesbetriebes Mobilität kommen dann ein Abriss und eine mobile Behelfsbrücke als Zwischenlösung ins Spiel. Vor der Sperrung waren pro Tag mehr als 80 000 Fahrzeuge über die Brücke gefahren.

Hessen Mobil zur Schiersteiner Brücke

Landesbetrieb Mobilität

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