Inflation

Benzinpreis zieht Anfang 2022 wieder kräftig an: Tanken in Deutschland wird wieder teurer

Ein Mann tankt sein Auto mit Super
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Nachdem sie über Wochen angestiegen waren, fallen die Benzinpreise in Deutschland nun wieder. (Symbolbild)

In den vergangenen Monaten sind die Benzinpreise in die Höhe geschnellt. Nachdem sie vor einem Monat kurzzeitig gesunken waren, ziehen nun jedoch wieder kräftig an.

Update 05.01.: Nachdem die Spritpreise in Deutschland Anfang Dezember stark gesunken waren, haben sie zu Beginn 2022 kräftig angezogen. Sowohl Diesel als auch Superbenzin der Sorte Super E10 verteuerten sich im Wochenvergleich um 3,5 Cent je Liter, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. E10 kostete demnach im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstag 1,648 Euro. Diesel schlug mit 1,562 Euro zu Buche und liegt damit nur noch 1 Cent unter seinem Allzeithoch aus dem vergangenen Herbst.

Neben steigenden Ölpreisen treibt auch der seit Jahresbeginn erhöhte CO2-Preis die Kosten an der Zapfsäule. Allerdings macht dieser Faktor mit laut ADAC rechnerisch rund 1,5 Cent je Liter nicht einmal die Hälfte des aktuellen Anstiegs aus.

ADAC rät auch bei sinkenden Benzinpreisen: Besser abends tanken

Erstmeldung vom 09.12.2021: Die Benzinpreise in Deutschland sinken weiter. Wie der ADAC am Mittwoch (08.12.2021) mitteilte, lag der Preis für einen Liter E10 im Bundesdurchschnitt zuletzt bei 1,596 Euro und somit 3,8 Cent unter dem Preis der Vorwoche. Bereits in der Vorwoche war der Benzinpreis um 3,7 Cent gefallen. Ursache für die niedrigeren Benzinpreise sind laut ADAC die sinkenden Ölpreise an den internationalen Märkten. In den vergangenen Monaten waren die Benzinpreise immens gestiegen. In der Hoffnung auf günstigeren Treibstoff hatten Autofahrer Tankstellen in Tschechien gestürmt.

Aktuell liegt der Preis für Rohöl laut ADAC rund zehn Dollar (8,87 Euro) unter seinem Jahreshöchststand. Auch der Dieselpreis sank um 2,1 Cent im Vorwochenvergleich auf durchschnittlich 1,516 Euro. Die Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel verringerte sich somit weiter und liegt aktuell bei acht Cent. Der steuerliche Unterschied zwischen den Kraftstoffsorten ist deutlich größer: Dieser liegt laut ADAC bei über 20 Cent pro Liter.

Autofahrerinnen und Autofahrern rät der ADAC angesichts des noch immer hohen Preisniveaus, darauf zu achten, möglichst preiswerte Tankstellen zu finden. Zudem seien Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten. Wer diese Faustregel berücksichtige und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutze, könne beim Tanken stets einige Euro sparen. (AFP/red)

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