A3-Geisterfahrer soll vor Unfall Jackpot-Gewinn gefeiert haben

Wiesbaden/Idstein - Der Geisterfahrer von der A3 in Hessen hat den Unfall mit einem Toten und sechs Verletzten offenbar kurz nach einem Jackpot-Gewinn verursacht. Er soll eine halbe Million Euro gewonnen haben.

Das berichtet der “Wiesbadener Kurier“ in seiner Mittwochausgabe. Nach Informationen der Zeitung hatte der 48-Jährige am Freitagabend beim Automatenspiel eine halbe Million Euro gewonnen und danach eine Party in einem Lokal geschmissen. Dabei soll er 20 000 Euro verschenkt haben. 19 Stunden später verursachte der Mann dann auf der A3 bei Idstein den schweren Unfall, indem er auf der Autobahn wendete und mit zwei Autos zusammenstieß. Bei der Wiesbadener Polizei gab es am Abend keine Bestätigung für die Angaben zu dem Jackpot-Gewinn.

Gegen den Mann ist mittlerweile Haftbefehl ergangen. Es wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Die Hintergründe des Frontalzusammenstoßes seien aber weiter unklar, betonte ein Polizeisprecher am Dienstagabend.

dpa

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