Im Krankenhaus verstorben

Berlin: „Querdenker“ kollabiert auf Demonstration - und stirbt

Demonstranten nehmen in Berlin an einer unangemeldeten Demo gegen die Corona-Maßnahmen teil – trotz Demonstrationsverbot.
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Während der „Querdenken“-Demonstration in Berlin soll ein 29-Jähriger verstorben sein.

Ein 49 Jahre alter Mann kollabierte wohl am Sonntag bei den „Querdenken“-Protesten in Berlin und starb in der Folge im Krankenhaus.

Berlin (dpa) - Bei den «Querdenker»-Demonstrationen in Berlin ist ein Mann kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Der 49-Jährige war nach Polizei-Angaben Teilnehmer der Proteste und kam nicht aus Berlin. Der Mann habe im Zuge einer Identitätsfeststellung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag über ein Kribbeln in Arm und Brust geklagt. Durch polizeiliche Einsatzkräfte seien sofort Erstmaßnahmen getroffen worden, bis sich ein alarmierter Rettungswagen unmittelbar der Versorgung angenommen habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus gestorben.

Der vorschriftsgemäßen Praxis folgend sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Eine Obduktion ist nach Polizeiangaben für Montag geplant. Die Ermittlungen übernahm die Staatsanwaltschaft.
Trotz des Verbots mehrerer Demonstrationen auch aus der «Querdenker»-Szene waren in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Dabei kam es am Sonntag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Wie Polizeisprecher Thilo Cablitz der rbb-«Abendschau» sagte, habe es fast 600 Festnahmen gegeben. Es seien um die 5000 Teilnehmer gewesen. Sie hätten stadtweit immer wieder versucht, sich zusammenzufinden.

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