Berliner wollen mehr Radwege per Volksbegehren erzwingen

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Kernforderungen des beantragten Volksbegehren sind 350 Kilometer Straßen mit Vorrang für Radfahrer oder zwei Meter breite Radwege an jeder Hauptstraße, sowie 100 Kilometer Schnellwege für Fahrrad-Pendler. Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Eine breit aufgestellte Bürgerinitiative will in Berlin mehr und sicherere Radwege erzwingen. Der Gesetzentwurf für ein Volksbegehren wurde beim rot-schwarzen Senat eingereicht und wird nun geprüft.

Er enthält zehn Kernforderungen, darunter 350 Kilometer Straßen mit Vorrang für Radfahrer oder zwei Meter breite Radwege an jeder Hauptstraße. Zudem sollen 100 Kilometer Schnellwege für Fahrrad-Pendler entstehen.

"Wir wollen einfach nur sicher Fahrradfahren", sagte Initiator Heinrich Strößenreuther. Derzeit würden Radler geschnitten und hätten Angst, "dass ein 40-Tonner einen über den Haufen fährt, weil er vielleicht gerade am Handy tippt". Die Initiative rechnet mit Kosten von 320 Millionen Euro. Ab Mai sollen Unterschriften gesammelt werden. Für den Start eines Volksbegehrens müssen im ersten Schritt mindestens 20 000 Berliner unterzeichnen.

Gesetzentwurf

Übersicht 10 Ziele

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