Unbekannter spricht von Bombe im Rucksack

Berufsschule nach Sprengstoff-Drohung geräumt

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Berufsschule nach Sprengstoff-Drohung geräumt

Borsdorf - Eine Berufsschule in Sachsen ist nach einer Sprengstoffdrohung geräumt worden. Ein Unbekannter hatte von einer Bombe in seinem Rucksack gesprochen.

Die Polizei rückte am Mittwoch mit einem Großaufgebot in Borsdorf bei Leipzig an. Wie ein Polizeisprecher sagte, habe ein noch unbekannter Mann am Morgen zwei Schüler angesprochen und gesagt, er habe eine Bombe in einem Rucksack. Die Schulleitung rief die Polizei.

Beamte sperrten das Areal weiträumig ab. Rund 500 Berufsschüler wurden in einer Turnhalle untergebracht. Es seien weit mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando.

Das Schulzentrum wurde nach Sprengstoff durchsucht. Zugleich lief die Suche nach dem Bombendroher. Der Unbekannte sei nach der Drohung verschwunden. Es war unklar, ob er sich noch in dem Schulgebäude aufhielt. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestehe nicht, teilte die Polizei mit.

Erst gestern hatte die Polizei in Gladbeck nach einer telefonischenBombendrohung eine Kindertagesstätte evakuiert und durchsucht, ebenfalls ohne Ergebnis.

dpa/kah

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