Bestattungsmöglichkeiten: Wenn das Haustier stirbt

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Stirbt das Haustier, kommt die Frage nach einer Bestattung auf. Foto: Ina Fassbender

Immer öfter lassen Besitzer von Haustieren ihre Lieblinge nach deren Tod einäschern. Dafür gibt es bundesweit etwa 25 Tierkrematorien. Welche Möglichkeiten es noch gibt:

Mülheim/Ruhr (dpa/tmn) - Wenn das Haustier stirbt, wünschen sich viele Halter eine würdevolle Bestattung. Das werde zunehmend wichtiger, weil Tiere mehr und mehr den Status eines Sozialpartners einnehmen, sagt Gabriele Metz, Sprecherin des Bundesverbandes der Tierbestatter.

Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Gerade kleinere Tiere könne man beispielsweise im eigenen Garten beerdigen, sagt Metz. "Bei sehr großen Tieren - zum Beispiel Ponys oder Pferden - ist das hingegen nur in Ausnahmefällen genehmigungsfähig." Stattdessen können Halter Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere auf einem speziellen Tierfriedhof bestatten lassen.

Auch eine Kremierung ist möglich. Dann kann man die Urne ebenfalls auf dem Tierfriedhof beisetzen lassen - oder sie mit nach Hause nehmen. Natürlich kann der Körper des Tieres auch beim Tierarzt bleiben. Dieser kümmert sich dann - in aller Regel - um die Verbrennung. Aber was kostet all das? "Rund 125 Euro sollten Tierhalter für die Beisetzung eines mittelgroßen Haustieres ansetzen." Laut Metz liegen die Kosten für eine Einzelkremierung von Hund oder Katze bei durchschnittlich 200 bis 300 Euro. "Eine Urne kostet zwischen 80 und 1000 Euro - abhängig von Material und Machart."

In manchen Tierkrematorien gibt es aber auch sehr exklusive Möglichkeiten, das geliebte Haustier zu verewigen: So lässt sich beispielsweise aus der Asche ein Diamant pressen. Das kann mehrere tausend Euro kosten.

Bundesverband der Tierbestatter

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