Kunden abgezockt

Betrüger macht mit angeblicher Schutzkleidung während Corona großes Geschäft: 2 Millionen Euro

Eine Frau in blauer Schutzkleidung stellt Atemschutzmasken in einer Fabrik her. Im Hintergrund steht ein Mann.
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Schutzkleidung ist in Zeiten von Corona sehr gefragt - das machte sich ein Betrüger zunutze (Symbolbild).

Ein 31-Jähriger wird wegen Betrugs angeklagt. In der Coronakrise hatte er sich als Vermittler von Schutzhandschuhen ausgegeben und Millionen erbeutet. Doch die Schutzkleidung hatte er nur erfunden.

Albstadt - Bei den Maßnahmen gegen das Coronavirus hat Schutzkleidung einen hohen Stellenwert. Das nutzte der Betrüger aus Albstadt gezielt aus, um sein lukratives Betrugsmodell in die Wege zu leiten. Nachdem ein erstes krummes Geschäft mit FFP-3-Schutzmasken gescheitert war und der Mann Schulden im sechsstelligen Bereich angehäuft hatte, soll er gemeinsam mit einem Komplizen schon einen neuen Betrug geplant haben. So gab sich der 31-Jährige als branchenkundiger Vermittler von Medizinprodukten aus und fädelte ein Geschäft mit angeblichen Schutzhandschuhen ein, die es aber nie gab. Ohne Gegenleistung habe er Kunden getäuscht und einen Millionengewinn eingestrichen, heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hechingen.

Wie BW24* berichtet, verkauft Betrüger Corona-Schutzausrüstung, die es nicht gibt - für 2 Millionen Euro.

Mann in Karlsruhe gibt sich als Corona-Tester aus, um in die Wohnung einer Frau zu kommen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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