Betrüger scheitern an Scheck über 250 Millionen Pfund

Warschau - Fünf Betrüger sind in Polen mit dem Versuch gescheitert, bei einer Bank in Posen (Poznan) einen gestohlenen Scheck in Höhe von 250 Millionen Pfund (gut 300 Millionen Euro) einzulösen.

Angeblich stammte das Geld von einer international tätigen Erdgasfirma, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Freitag unter Berufung auf einen Polizeisprecher.

Die Bande aus Polen, Russland und der Ukraine wollte zudem mit zwei gefälschten Schecks über 35 000 Pfund sowie über eine Million Euro zu Geld machen, hieß es weiter. Angesichts der enormen Summe wollten zunächst selbst die Ermittler ihren Augen nicht trauen, als sie am Mittwoch über den versuchten Betrug informiert wurden. Wie sich herausstellte, hatten die Gauner eine Scheinfirma gegründet und registrieren lassen, die eine Verbindung zu einem weltweit arbeitenden Erdgasunternehmen suggerierte.

Außerdem stellten die Ermittler fest, dass die Gruppe bei einer anderen Posener Bank einen Kredit über 500 Millionen Euro beantragt und dafür eine gefälschte Bürgschaft britischer Banken vorgelegt hatte. Inzwischen hat die für organisierte Kriminalität zuständige polnische Polizeibehörde CBS die Ermittlungen übernommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.