Verrückte Geschichte

Wie bei „Narcos“: Bewaffnete stürmen Klinik und befreien Dealer

+
Wie so oft ging es bei dieser Aktion um Drogen. (Symbolbild)

Rund 20 Bewaffnete haben ein Krankenhaus gestürmt und einen mutmaßlichen Drogenhändler "befreit", der in der Klinik behandelt wurde.

Madrid - Die beiden Polizisten, die den Verdächtigen in dem Krankenhaus in der Stadt La Línea de la Concepción bewachten, seien nicht eingeschritten, "um ein Drama zu verhindern", teilten die örtlichen Behörden am Mittwoch mit.

Der mutmaßliche Drogenhändler hatte sich am Dienstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und war dabei mit seinem Motorrad verunglückt. Wegen seiner Verletzungen wurde er in das Krankenhaus gebracht. Die 20 Bewaffneten hätten das Gebäude kurze Zeit später gestürmt, den Verdächtigen gepackt und seien in mehreren Fluchtautos davongerast, hieß es.

Vielleicht interessiert Sie auch das: Polizei jagt Drogendealer auf geliehenem Fahrrad - und sucht nun Besitzer

Der Bürgermeister der Stadt, Juan Franco, klagte in der Vergangenheit bereits wiederholt über den Drogenhandel in der 65.000-Einwohner-Stadt an der Grenze zu Gibraltar. "Der Feind ist sehr stark, und wir müssen über das Ergreifen weiterer Maßnahmen nachdenken", sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Lesen Sie dazu auch: Bruder von Drogenbaron Pablo Escobar droht Netflix und verlangt Milliardensumme

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.