Tat vor zwei Jahren in Köln

BGH verschiebt Urteil zu tödlichem Kölner Raser-Unfall

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Ein Kreuz steht in Köln am Straßenrand an der Unfallstelle eines tödlichen Unfalls bei einem illegalen Autorennen.

Ohne Begründung teilte der BGH am Freitag mit, seine Entscheidung über schärfere Strafen gegen zwei junge Autoraser zu verschieben. Das Urteil soll nun Anfang Juli fallen.

Karlsruhe/Köln - Der Bundesgerichtshof (BGH) verschiebt seine Entscheidung über schärfere Strafen gegen zwei junge Autoraser. Sie hatten vor mehr als zwei Jahren in Köln einen tödlichen Unfall verursacht. Das Urteil soll nun am 6. Juli und nicht wie zunächst vorgesehen am 22. Juni verkündet werden. Das wurde am Freitag in Karlsruhe ohne Begründung mitgeteilt.

Die damals 21 und 22 Jahre alten Männer hatten sich im April 2015 spontan ein Rennen geliefert. Bei Tempo 95 in der Stadt schleuderte eines der Autos aus der Kurve und traf mit Wucht eine 19-jährige Radfahrerin. Die Studentin starb wenige Tage später. Das Landgericht Köln hatte die Haftstrafen gegen die Männer auf Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft will erreichen, dass sie auf jeden Fall ins Gefängnis müssen. Die Verhandlung am BGH fand am 8. Juni (Az. 4 StR 415/16) statt.

dpa

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