Richtig bitter

Diese Radarfalle blitzt 7000 Autofahrer - Mega-Fehler bringt Stadt in Schwierigkeiten

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Ein Blitzer löste in einer 30er-Zone in Bielefeld 7.000-mal aus (Symbolbild)

7000 Schnappschüsse, die ein Blitzer gemacht hat, sind für die Tonne. Wegen eines Fehlers darf die Stadt die zu schnellen Autofahrer nicht zur Kasse bitten. Was war passiert? 

Bielefeld – Die Stadt muss 7.000 Fotos von einem Blitzer in Bielefeld löschen. Damit hatten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nicht gerechnet. 

Beim Aufstellen der Radarfalle in einer 30-Zone hatte die Behörde einen entscheidenden Fehler gemacht, wie owl24.de* berichtet.

Behördenfehler: Bielefelds Blitzer löst 7000 Mal aus – Stadt muss alle Bilder löschen 

Angestellte des Ordnungsamtes Bielefeld stellten den Blitzer auf der Babenhauser Straße auf. In fünf Tagen tappten in der 30er-Zone zwischen den Straßen Bültmannskrug und Farben Voss 7.000 Autofahrer in die Radarfalle.

Inzwischen ist klar, warum so viele Verkehrsteilnehmer geblitzt wurden. Die Mitarbeiter der Behörde hatten in der Straße vergessen, ein Tempo-30-Verkehrsschild aufzustellen. 

Bielefelder beschweren sich über Blitzer in Tempo-30-Zone 

Zahlreiche Bielefelder regten sich über den Blitzer in der 200 Meter langen 30er-Zone auf, die im Juli von der Stadt Bielefeld eingerichtet wurde.

Die Mitarbeiter der Behörde haben sich nach den 7000 Blitzerfotos noch einmal die Situation vor Ort angesehen. Dabei mussten sie sich eingestehen, dass sie an einer Stelle vergessen hatten, ein Verkehrsschild aufzustellen. Das Amt will nun nachbessern und erneut blitzen.   

Bielefeld Blitzer ist Kult und hat sogar einen Namen 

So etwas kurioses haben Sie wohl noch nie gehört. Mitarbeiter eines Radiosenders in Bielefeld tauften den Blitzer und schrieben sogar ein Lied über den Starenkasten.

Welchen Namen das Gerät bekam und warum der Blitzer in Bielefeld längst Kultstatus hat, lesen Sie auf owl24.de*.

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks 

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