Berühmter Glockenschlag

An alle London-Touris: Big Ben soll verstummen

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Der Palace of Westminster mit der Glocke Big Ben.

London - Die Turmuhr des Palace of Westminster muss dringend restauriert werden. Deshalb wird der bekannte Glockenschlag von Big Ben und den anderen Glocken im "Elizabeth Tower" für mehrere Monate verstummen.

London - Das teilte die Verwaltung des Parlamentsgebäudes am Dienstag mit. Demnach sollen aufwendige Restaurierungsarbeiten an dem Turm, der oft irrtümlich Big Ben genannt wird - so heißt eigentlich nur die Glocke - Anfang 2017 beginnen. Das Wahrzeichen Londons wird dann für drei Jahre hinter einem Gerüst verschwinden. 

Doch Touristen müssen nicht ganz auf seinen Anblick verzichten: Mindestens eines der vier Ziffernblätter soll immer zu sehen sein. Die Arbeiten sollen von oben nach unten stattfinden, so dass der Turm nach und nach wieder sichtbar wird.

Seit dem Bau des "Elizabeth Towers" vor über 157 Jahren ist die zweitgrößte Uhr der Welt fast ununterbrochen im Einsatz. "Um sicherzustellen, dass die Uhr weiterhin tickt, müssen wir uns jetzt die Zeit nehmen, sie gründlich zu inspizieren und zu reparieren", sagte Glöckner Steve Jaggs.

Die Kosten der Restaurierung sind bei 29 Millionen Pfund (umgerechnet rund 37 Millionen Euro) veranschlagt.

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Eine Häuserzeile hat das große Feuer 50 Jahre nach Shakespeares Tod überstanden: Das alte Fachwerk vom Staple Inn gibt Besuchern Einblick in alte Zeiten. Foto: Christoph Driessen
Eine Häuserzeile hat das große Feuer 50 Jahre nach Shakespeares Tod überstanden: Das alte Fachwerk vom Staple Inn gibt Besuchern Einblick in alte Zeiten. © Christoph Driessen
Im Globe Theatre erlebt man die Stücke von Shakespeare hautnah - schon früher ging es hier teils sehr laut zur Sache. Foto: Shakespeare&#39s Globe/Manuel Harlan
Im Globe Theatre erlebt man die Stücke von Shakespeare hautnah - schon früher ging es hier teils sehr laut zur Sache. © Manuel Harlan
William Shakespeare ist am 23. April vor genau 400 Jahren gestorben. Die Reproduktion seines Porträts ist derzeit in der National Portrait Gallery in London zu sehen. Foto: Christoph Driessen
William Shakespeare ist am 23. April vor genau 400 Jahren gestorben. Die Reproduktion seines Porträts ist derzeit in der National Portrait Gallery in London zu sehen. © Christoph Drie ssen
In der Southwark Cathedral wurde 1607 Shakespeares Bruder Edmund beigesetzt. Foto: Christoph Driessen
In der Southwark Cathedral wurde 1607 Shakespeares Bruder Edmund beigesetzt. © Christoph Driessen
Mit der "Golden Hinde" war der Freibeuter Francis Drake einst unterwegs - die Rekonstruktion des Schiffes liegt heute am Südufer der Themse. Foto: Christoph Driessen
Mit der "Golden Hinde" war der Freibeuter Francis Drake einst unterwegs - die Rekonstruktion des Schiffes liegt heute am Südufer der Themse. © Christoph Driessen
Heute sieht die London Bridge relativ unspektakulär aus - zu Shakespeares Zeiten standen darauf Häuser dicht an dicht. Foto: Christoph Driessen
Heute sieht die London Bridge relativ unspektakulär aus - zu Shakespeares Zeiten standen darauf Häuser dicht an dicht. © Christoph Driessen
Der Tower: Heute stehen die Menschen Schlange, um hinein zu kommen. Früher war der Tower Schauplatz von Hinrichtungen. Foto: Christoph Driessen
Der Tower: Heute stehen die Menschen Schlange, um hinein zu kommen. Früher war der Tower Schauplatz von Hinrichtungen. © Christoph Driessen
Sie herrschte, als Shakespeare in London seine Stücke schrieb: Heute können sich Besucher ein Porträt von Elizabeth I. in der National Portrait Gallery ansehen. Foto: Christoph Driessen
Sie herrschte, als Shakespeare in London seine Stücke schrieb: Heute können sich Besucher ein Porträt von Elizabeth I. in der National Portrait Gallery ansehen. © Christoph Driessen
In der Middle Temple Hall gastierte einst Shakespeares Schauspieltruppe, die "Lord Chamberlain's Men". Foto: Christoph Driessen
In der Middle Temple Hall gastierte einst Shakespeares Schauspieltruppe, die "Lord Chamberlain's Men". © Christoph Driessen

Neuer Name für Big Ben

dpa

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