Biker-Demo für mehr Toleranz

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In ihm schlummert das Herz eines  Bikers: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Berlin - Motorradfahrer aus ganz Deutschland haben am Samstag in Berlin für mehr Akzeptanz und Sicherheit im Straßenverkehr demonstriert.

Vor dem Brandenburger Tor versammelten sich nach Veranstalterangaben rund 600 Biker zum Abschluss der achten Sternfahrt der Biker Union. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) begrüßte die Motorradfahrer, die sich und ihre Maschinen am Pariser Platz postiert hatten. “Wir fordern, dass die Benachteiligung von Bikern auf den Straßen aufhört“, sagte der Sprecher der Biker Union, Wolf Klepsch.

Konkret setze sich der Verein dafür ein, dass Motorradfahrer das Recht bekommen, langsam an Staus vorbeizufahren oder dass Straßen nicht ausschließlich für Biker gesperrt werden. Ein weiteres Ziel sei es, das teilweise schlechte Image der Motorradfahrer aufzupolieren. “Wir sind keine Schläger, sondern ganz normale, friedliche Leute“, sagte Klepsch.

Alle zwei Jahre gehen die Motorradliebhaber auf Sternfahrt. Sie starten in München, Flensburg, Stuttgart und in der Nähe von Berlin und treffen sich an verschiedenen Orten in Deutschland. Mit einem Motorradkorso durch die Stadt beendeten die Biker ihr Treffen am Samstag.

dpa

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