Er soll 100.000 Dollar bringen

Bizarrer "Hitler-Ring" soll versteigert werden

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Ein ebenso bizarres wie seltenes Artefakt des Nationalsozialismus soll nächste Woche in den USA versteigert werden. Ein Auktionshaus bei Washington bietet den lange verschollenen „Hitler-Ring“ an.

New York - Ein ebenso bizarres wie seltenes Artefakt des Nationalsozialismus soll nächste Woche in den USA versteigert werden. Ein Auktionshaus bei Washington bietet den lange verschollenen „Hitler-Ring“ an.

Der Goldschmiedemeister Karl Berthold hatte das überladene Schmuckstück für den Diktator Adolf Hitler angefertigt. Es soll bei der Versteigerung 100 000 Dollar (76 000 Euro) bringen. Das Auktionshaus versichert, dass der Ring echt sei. Entsprechende Dokumente lägen vor.

Der Ring ist aus Silber, vom einstigen Goldüberzug ist nach etwa 75 Jahren kaum noch etwas übrig. Auf dem Ring ist ein gewaltiges Hakenkreuz, das von anderen Hakenkreuzen und Schwertern getragen wird. Ein großer Rubin krönt das Stück. Der Ring ist in einem silbernen Globus und ruht auf einem Fuß - der wiederum ein Hakenkreuz trägt.

Berthold schenkte Hitler das Stück. Der Goldschmied machte unter den Nationalsozialisten Karriere und entfernte wenige Wochen nach deren Machtantritt „kultur-bolschewistische Judenknechte“ von der Frankfurter Städelschule. Am Kriegsende nahm nach Darstellung des Auktionshauses ein US-Soldat den Ring mit. Mehrere Sammler hätten ihn besessen, der letzte sei vor zwei Jahren gestorben und die Enkel würden den Ring nun verkaufen.

dpa

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