1.400 Fahrzeuge betroffen

Blamage: Daimler muss groß angekündigte S-Klasse zurückrufen

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, präsentiert bei der Weltpremiere die neuen Mercedes-Benz S-Klasse in der „Factory 56“.
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Daimler-Chef Ola Källenius stellte im September 2020 die neue S-Klasse vor - nun müssen viele Fahrzeuge zurück in die Werkstatt.

Im September vergangenen Jahres enthüllte die Daimler AG das neue Modell ihres Flaggschiffs. Nun müssen viele S-Klassen wieder in die Werkstatt - Grund ist ein Defekt bei der Lenkung.

Stuttgart- In einer groß angelegten Weltpremiere enthüllte die Daimler AG im September 2020 die neue S-Klasse von Mercedes-Benz in der „Factory 56“ in Sindelfingen bei Stuttgart. Die neue Variante des Aushängeschildes sollte für den angeschlagenen Konzern der große Befreiungsschlag werden. Daimler-Chef Ola Källenius hob bei der Premiere vor allem die Wichtigkeit der Technologie hervor. Sie sollte dem Fahrer Sicherheit gewährleisten. Ausgerechnet bei der neuen S-Klasse wurden aber offenbar falsche Bauteile verwendet. Aufgrund eines möglichen Defekts bei der Lenkung ruft der Stuttgarter Autobauer weltweit 1.400 S-Klassen zurück in die Werkstatt.

Wie BW24* berichtet, muss Daimler die groß angekündigte S-Klasse zurückrufen.

Die Daimler AG ist vor allem für die Marken von Tochter-Unternehmen Mercedes-Benz bekannt (BW24* berichtete). Die S-Klasse ist das Aushängeschild der Mercedes-Flotte. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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