Spiegelglatte Straßen

Blitzeis sorgt bundesweit für Unfälle

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Mit spiegelglatten Straßen hatten Autofahrer in ganz Deutschland zu kämpfen.

Berlin - Gefährliches Blitzeis hat am Donnerstagmorgen in mehreren Teilen Deutschlands für glatte Straßen und Unfälle auf den Autobahnen gesorgt.

Vorübergehend musste die Autobahn 81 im Norden Baden-Württembergs ebenso teilweise gesperrt werden wie die A73 in Südthüringen. Dort wurde in Eisfeld bei Suhl ein Mensch in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt, wie die Polizei berichtete. Im Großraum Suhl habe es zudem im Minutentakt Unfälle gegeben.

Blitzeis führte im sächsischen Vogtland in den Morgenstunden zu mehr als 60 Unfallmeldungen. Es blieb zunächst bei Blechschäden. Auf der A72 bei Burgstein nahe der deutsch-tschechischen Grenze rutschte ein Laster in den Straßengraben. Wegen zahlreicher Unfälle auf der A9 bildete sich nahe Bayreuth ein längerer Stau.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Der Deutsche Wetterdienst sagte vorher, dass ein Tief am Donnerstag in Baden-Württemberg Schnee oder auch gefrierenden Sprühregen bringen könnte.

dpa

Die größten Winter-Irrtümer

Die größten Winter-Irrtümer

Wärmender Alkohol, schützende Vitamine, giftiger Weihnachtsstern - um die kalte Jahreszeit rankt sich so manches Märchen. Einige dieser Wintermythen haben Wissenschaftler längst entzaubert. © dpa
GLÜHWEIN ist bei vielen in der irrigen Annahme beliebt, Alkohol wärme den Körper auf. © dpa
Das Gegenteil ist der Fall: Zwar wirkt die Wärme des Heißgetränks zunächst wohltuend, denn Alkohol erweitert die Blutgefäße. © dpa
Die erhöhte Wärmeabgabe setzt jedoch den natürlichen Wärmehaushalt außer Kraft, die Körpertemperatur sinkt - pro halbe Flasche Wein, also etwa 50 Gramm Alkohol, um ein halbes Grad. © dpa
Alkoholiker nehmen die bedrohliche Kälte oft nicht wahr. Erfrierungen bis zum Kältetod sind die Folge. © dpa
Ein weit verbreiteter Volksglaube besagt, dass zur Weihnachtszeit die Zahl der SELBSTMORDE ansteigt. © dpa
Zerstrittene Familien, die Traurigkeit einsamer Menschen und Depressionen aufgrund der dunklen und kalten Jahreszeit gelten allgemein als Ursache. © dpa
Amerikanische und irische Studien hingegen konnten keinen Zusammenhang zwischen der Weihnachtszeit und der Selbstmordrate herstellen. © dpa
Danach bringen sich in den wärmeren Monaten sogar mehr Menschen um als im Winter: Finnland zum Beispiel zähle im Herbst die meisten Selbstmorde, Ungarn im Sommer, Indien im April und Mai. © dpa
Der im Winter beliebte WEIHNACHTSSTERN (Euphorbia pulcherrima) gilt vielen als giftige Pflanze. © dpa
Weder Blätter noch Blüten dürften wegen ihrer angeblich toxischen Milch verschluckt werden. © dpa
Wissenschaftliche Beweise dafür gibt es jedoch nicht: In Studien zeigten Ratten keine Vergiftungserscheinungen. © dpa
Kein einziger Mensch sei jemals gestorben, weil er Kontakt mit der Zimmerpflanze gehabt oder Teile davon zu sich genommen habe, sagen Wissenschaftler. © dpa
ERKÄLTUNGEN entstehen nicht durch Kälte. Dass man sich im Winter leichter erkältet, liegt daran, dass sich Viren bei Kälte besonders schnell verbreiten. © dpa
Beheizte Räume trocknen außerdem die Schleimhäute aus, die Erreger haben leichtes Spiel. Wenn wir frieren, sinkt auch die Immunabwehr. © dpa
Dass sich Erkältungen, wie die meisten glauben, durch VITAMIN C verhindern lassen, konnte bei ausgewogener Ernährung bis heute nicht nachgewiesen werden. © dpa
Einige Studien konnten immerhin belegen, dass das Vitamin den Verlauf einer Erkrankung abmildern und verkürzen kann. © dpa
“Viele Eicheln im September, viel Schnee im Dezember“, lautet eine alte BAUERNREGEL. © dpa
Hintergrund: Drohe ein strenger Winter, müssten Eichhörnchen einen besonders großen Vorrat anlegen. Dafür sorge die Natur. © dpa
Tatsächlich aber lässt die Zahl der Eicheln nur auf das vergangene Wetter schließen. Damit es viele Eicheln gibt, muss der Baum schon im Herbst des Vorjahres viele Blütenansätze gebildet haben. © dpa
Außerdem muss er gut über den Frühling gekommen sein. Schlüsse auf den kommenden Winter lassen sich daraus nicht ziehen. © dpa

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