Untersuchungshäftling rastet aus

Randale zum Frühstück: Häftling bewirft Polizistin mit Butterbrot

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Das Frühstück als Wurfgeschoss: Eine Polizistin wurde von dem Häftling mit seinem Butterbrot beworfen.

Auf einer Polizeiwache im westfälischen Bocholt gab es am Montagmorgen Butterbrot nicht nur für den Häftling. Auch eine Polizistin bekam etwas davon ab – jedoch eher unfreiwillig. 

Bocholt – Ein 37-Jähriger befand sich am Montag (15. Oktober) in Untersuchungshaft in einer Polizeiwache im westfälischen Bocholt. Der Mann war ursprünglich wegen Verdacht auf Drogenhandels festgenommen worden, wie msl24.de* berichtete

Am Morgen ließ er, wie die Beamten auf humorvolle Weise mitteilten, "eine gute Kinderstube vermissen". Der Mann aus Rhede randalierte massiv in seiner Zelle: Er beleidigte Polizisten und trat ständig gegen seine Zellentür, sodass er schließlich fixiert werden musste. 

Randalierer wirft mit Brötchen: Polizei Bocholt nimmt es mit Humor

Als es dann Zeit fürs Frühstück war, verschmähte der Inhaftierte auf der Bocholter seine Butterbrote. Statt sie zu essen, warf der Mann die belegten Brote in Richtung der Polizistinnen. Mit vermutlich sarkastischem Unterton heißt es weiter: "Dass die Butterbrote (andernorts auch Schnitte, Stulle, Kniffte, Bemme, Donge, Fieze oder Bütterken genannt) nicht schmackhaft genug waren, kann anhand der Vorgeschichte bezweifelt werden." Den 37-Jährigen erwartet wegen der Beleidigungen nun ein weiteres Strafverfahren. 

Der westfälische Ort Bocholt machte vor Kurzem Schlagzeilen, weil ein Betrunkener Autofahrer zwei Radler gerammt hatte. Kurios war auch der bewaffnete Überfall auf einen Pizzaboten in Münster. Die Diebe machten sich kurz darauf lächerlich

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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