Anwohner entdecken Krater

Weltkriegsbombe explodiert auf Feld in Limburg von selbst

Ein riesiger Krater ist rund vier Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern. Foto: Boris Roessler
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Ein riesiger Krater ist rund vier Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern. Foto: Boris Roessler
Experten des Kampfmittelräumdienstes am Krater. Dass eine Bombe ohne Fremdeinwirkung detoniert, weil sich der Zünder zersetzt, kommt nach Angaben des Regierungspräsidiums Darmstadt statistisch gesehen etwa einmal im Jahr in Deutschland vor. Foto: Boris Roessler
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Experten des Kampfmittelräumdienstes am Krater. Dass eine Bombe ohne Fremdeinwirkung detoniert, weil sich der Zünder zersetzt, kommt nach Angaben des Regierungspräsidiums Darmstadt statistisch gesehen etwa einmal im Jahr in Deutschland vor. Foto: Boris Roessler
Nach Einschätzung von Kampfmittelexperten vor Ort war die Fliegerbombe vermutlich infolge der Auslösung des chemischen Zünders in mehreren Metern Tiefe explodiert. Foto: Boris Roessler
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Nach Einschätzung von Kampfmittelexperten vor Ort war die Fliegerbombe vermutlich infolge der Auslösung des chemischen Zünders in mehreren Metern Tiefe explodiert. Foto: Boris Roessler
Mit Metallsonden und Spaten untersucht ein Experte des Kampfmittelräumdienstes den Krater. Foto: Boris Roessler
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Mit Metallsonden und Spaten untersucht ein Experte des Kampfmittelräumdienstes den Krater. Foto: Boris Roessler
Am Rande eines riesigen Explosionskraters auf einem Feld bei Limburg. Foto: Boris Roessler
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Am Rande eines riesigen Explosionskraters auf einem Feld bei Limburg. Foto: Boris Roessler
Nach der Explosion einer Bombe in Limburg-Ahlbach ist ein riesiger Krater zurückgeblieben. Foto: PD Limburg-Weilburg/Polizeipräsidium Westhessen
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Nach der Explosion einer Bombe in Limburg-Ahlbach ist ein riesiger Krater zurückgeblieben. Foto: PD Limburg-Weilburg/Polizeipräsidium Westhessen

Statistisch gesehen explodiert in Deutschland eine Bombe ohne Fremdeinwirkung pro Jahr. Dies geschah am Wochenende auf einem Feld in Hessen. Dort riss eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg einen vier Meter tiefen Krater ins Erdreich.

Ein riesiger Krater ist rund vier Meter tief und hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern. Foto: Boris Roessler

Limburg (dpa)- Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat in Hessen einen großen Krater in ein Feld gerissen. Das Loch sei rund vier Meter tief und habe einen Durchmesser von etwa zehn Metern, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Weltkriegsbombe habe sich auf dem Feld bei Limburg durch einen Langzeitzünder selbst entzündet. Verletzt wurde niemand. Ein lauter Knall hatte Anwohner in der Nacht zum Sonntag aufgeschreckt, wie es hieß.

Erst am nächsten Tag sei der große Krater bemerkt worden. Experten des Kampfmittelräumdienstes untersuchten daraufhin den Unglücksort. Am Montag lag das Ergebnis vor: Es handele sich «mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit», um eine Bombe. Sie lag demnach in mindestens vier Metern Tiefe, hatte 250 Kilogramm Gewicht und verfügte über einen chemischen Zünder.

Dass eine Bombe ohne Fremdeinwirkung detoniert, weil sich der Zünder zersetzt, kommt nach Angaben des Regierungspräsidiums Darmstadt statistisch gesehen etwa einmal im Jahr in Deutschland vor. In Schleswig-Holstein waren tausende Menschen bei einem Bombenfund in Glinde bei Hamburg von einer Evakuierung betroffen, wie nordbuzz.de* berichtet.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler

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