Sperrung aufgehoben

Bombendrohung in Kiel: Hauptbahnhof geräumt - Züge durchsucht

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Der Zugverkehr in Kiel kam nach einer Bombendrohung komplett zum Erliegen.

Der Hauptbahnhof von Kiel ist nach einer Bombendrohung am Donnerstagabend komplett geräumt worden. Die Polizei ging von einer ernsthaften Drohung aus. 

Update vom 20. Juni, 22.54 Uhr:

Nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Die Durchsuchungen hätten kein Ergebnis gebracht, sagte der Bundespolizei-Sprecher. Auch der Zugverkehr lief wieder an. Zu möglichen Hintergründen, dem Anrufer selbst oder einem Motiv konnte die Bundespolizei zunächst keine Angaben machen. Auch gegen andere Bahnhöfe in Schleswig-Holstein hatte es in den vergangenen Monaten Bombendrohungen gegeben. Ob es einen Zusammenhang gab, war aber unklar.

Bombendrohung in Kiel: Hauptbahnhof geräumt - Züge durchsucht

Kiel - Der Kieler Hauptbahnhof ist am Donnerstagabend nach einer Bombendrohung gesperrt worden. Der Bahnhof sei geräumt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Zugverkehr wurde eingestellt. Gegen 19.50 Uhr habe ein Mann am Telefon gedroht, dass eine Bombe explodieren soll. Daraufhin wurde der Bahnhof gesperrt. Zahlreiche Züge endeten vorzeitig und starteten an umliegenden Bahnhöfen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Auch ein Ersatzverkehr mit Bussen sollte eingerichtet werden.

Bombendrohung in Kiel: Der Einsatz dauert auch nach mehreren Stunden noch an

Auch mehrere Stunden nach dem Droh-Anruf dauerte der Einsatz am Hauptbahnhof an. Ein erster Zug sei bereits durchsucht worden, sagte der Bundespolizei-Sprecher. Bei einem zweiten Zug, der im Bahnhof stand, seien die Einsatzkräfte gerade dabei. Auch Spürhunde kamen zum Einsatz. Details zu dem Anruf und dem Stand der Ermittlungen nannte die Bundespolizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.

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AFP

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