Buschbrände in Australien

Erste Erfolge im Kampf gegen die Feuerwalze

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Die Einsatzkräfte kämpfen in den Blue Mountains gegen die Brände.

Sydney - Nach den verheerenden Buschbränden in Australien wurde die Metropole Sydney von einer riesigen Feuerwalze bedroht. Nun konnten die Einsatzkräfte erste Erfolge feiern.

Hunderte australische Feuerwehrleute haben drei große Feuer in den Blue Mountains westlich von Sydney eingedämmt. Diese Brände drohten sich zu einer riesigen Feuerfront zu vereinigen, teilten die Behörden am Montag mit. Ein mögliches Großfeuer hätte unter Umständen die Evakuierung von Touristenzentren wie Leura und Katoomba nötig gemacht.

Zwar könne man eine gewaltige Feuerfront noch nicht ganz ausschließen, doch hätten die bisherigen Löscharbeiten die Wahrscheinlichkeit verringert, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte. Noch in der Nacht zum Montag hatten Einsatz-Teams in den Blue Mountains im Hinterland von Sydney kontrollierte Feuer gelegt. Die abgebrannten Schneisen sollten die Ausbreitung der Feuer stoppen.

Seit dem Beginn der Brände vergangene Woche wurden bereits mehr als 200 Gebäude zerstört, ein Mensch kam ums Leben. Die rund 62 Feuer haben mittlerweile mehr als 100 000 Hektar Land niedergebrannt.

Derweil wurden drei Jungen im Alter von 11, 14 und 15 Jahren wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung festgenommen. Eines der mutmaßlich gelegten Feuer hatte 5000 Hektar Land verwüstet, ein anderes hatte zur Schließung des Flughafens von Newcastle geführt. Der Flugplatz liegt rund 160 Kilometer nördlich von Sydney.

Bilder von den Buschbränden in Australien

Bilder von den Buschbränden in Australien

Mehr als 1500 zumeist freiwillige Feuerwehrleute versuchen die Lage mit Hilfe von 69 Löschflugzeugen unter Kontrolle zu bekommen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch Hitze, starke Winde sowie die trockene Vegetation. Allerdings waren die Temperaturen zuletzt gesunken, was den Einsatz der Feuerwehr erleichtert hatte.

dpa/AFP

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