Brand im Hauptquartier von Femen in Paris

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Das Hauptquartier von Femen in Paris brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag

Paris - Der Hauptsitz der Frauenrechtsorganisation Femen in Paris ist in der Nacht zum Sonntag bei einem Brand beschädigt worden.

Ein 15 Quadratmeter großer Raum sei zerstört worden, teilte die französische Polizei mit. Fünf Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer sei gegen 05.00 Uhr morgens nahe einem geöffnetem Fenster im zweiten Stock ausgebrochen, sagte Femen-Chefin Inna Schewtschenko der Nachrichtenagentur AFP. Zwei Aktivistinnen hielten sich demnach zu dem Zeitpunkt in dem Raum auf. Sie hätten vergeblich versucht, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu ersticken, und schließlich die Feuerwehr alarmiert.

Nackter Kiez-Protest gegen Prostitution

Nackter Kiez-Protest gegen Prostitution

Binnen einer halben Stunde sei das Feuer dann gelöscht worden, sagte Schewtschenko. Eine Erklärung für den Brand habe sie nicht. Die Aktivistin fügte jedoch hinzu: "Femen hat viele Gegner, die seit längerer Zeit versuchen, uns aufzuhalten."

Die Femen-Bewegung war in der Ukraine entstanden. Die Aktivistinnen sorgen seit dem Jahr 2010 mit barbusigen Protesten gegen Sexismus, Homophobie, Prostitution und religiöse Vorschriften für Aufsehen.

AFP

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