Unglück im San-Bernardino-Tunnel

Bayerischer Bus brennt und löst längsten Stau seit 19 Jahren in der Schweiz aus

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Im San-Bernardino-Tunnel brannte der deutsche Bus.

Weil der San-Bernardino-Tunnel nach einem Brand gesperrt werden musste, sind zahlreiche Autofahrer auf eine andere Route ausgewichen - und in den längsten Stau seit 19 Jahren in der Schweiz geraten. 

Göschenen - Der Brand eines deutschen Reisebusses in einem Alpentunnel hat am Pfingstwochenende auf einer Ausweichroute zum längsten Stau seit 19 Jahren geführt. Auch am Tag nach dem Feuer blieb der San-Bernardino-Tunnel gesperrt, berichtete der Verkehrsclub TCS am Samstag. Deshalb wichen Reisende auf den Gotthard-Tunnel aus, wo sich ein Stau von 28 Kilometern bildete. Das entsprach einem Rekord von Pfingsten 1999, als es am Gotthard eine ebenso lange Blechlawine gab, sagte ein Sprecher des Verkehrsdienstes Viasuisse der Deutschen Presse-Agentur.

Auch am Nachmittag zog sich der Stau noch über 20 Kilometer. Der San-Bernardino-Tunnel werde wegen Reparaturarbeiten eine Woche lang geschlossen bleiben, sagte der Sprecher.

Der Tunnel musste gesperrt werden - deswegen kam es auf einer Ausweichroute zu einem langen Stau.

Im San-Bernardino-Tunnel war am Freitag ein Bus aus Bayern in Brand geraten. Alle 20 Passagiere sowie die Reiseleitung und der Fahrer konnten sich in Sicherheit bringen. Zwei Menschen erlitten leichte Rauchvergiftungen. Der Tunnel verbindet die Ostschweiz mit der Alpensüdseite im Tessin.

An Pfingsten müssen die Autofahrer generell gute Nerven mitbringen - denn es wird eng auf den Autobahnen.

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