Brasilien stellt Suche nach Air France-Opfern ein

ARCHIV - Ein Wrackteil des Air France Airbus A330-200 wird von einem Rettungsteam der brasilianischen Marine geborgen (Archivfoto vom 08.06.2009).
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ARCHIV - Ein Wrackteil des Air France Airbus A330-200 wird von einem Rettungsteam der brasilianischen Marine geborgen (Archivfoto vom 08.06.2009).

Rio de Janeiro - Knapp vier Wochen nach dem Absturz einer Air France-Maschine mit 228 Menschen an Bord auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris haben die brasilianische Luftwaffe und die Marine die Suche nach Opfern und Trümmerteilen eingestellt.

 “Weil es unmöglich geworden ist, noch Leichen oder Trümmerteile im Suchgebiet zu finden, ist die Aktion eingestellt worden“, zitierte die Zeitung “Folha“ am Freitag (Ortszeit) den Sprecher der Luftwaffe, Oberstleutnant Henry Munhoz. Seit dem 17. Juni sei kein Opfer der Katastrophe vom Pfingstmontag mehr geborgen worden, fügte Munhoz hinzu. Die Maschine war mitten über dem Meer abgestürzt.

Bilder von der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes

Mitarbeiter von Air France sind fassungslos. © ap
Ihre Freundin saß im Flugzeug. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Das Präsidentenehepaar verlässt die Kirche Notre Dame. © ap
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © ap
Angehörige trauern in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Angehörige bei der Trauerfeier in Notre Dame. © dpa
Ökumenische Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Atlantik. © dpa
Frankreichs First Lady Carla Bruni nach der Trauerfeier. © dpa
Angehörige weinen bei der Trauerfeier in Notre Dame um die Opfer. © dpa
Jaques Chirac bei der Trauerfeier. © 
Air France Chefs Jean Cyrill und Henri Gourgeon kamen auch zur Trauerfeier. © dpa
Auch die französische Justizministerin Rachida Dati kam. © dpa
Trauernde auf dem Weg nach Notre Dame. © dpa

Insgesamt konnten 51 Todesopfer geborgen werden, darunter auch drei Deutsche und der französische Pilot. Auch mehr als 600 Trümmerteile seien aus dem Atlantik gefischt worden. Die Flugschreiber konnten bisher jedoch nicht gefunden werden. Sie liegen wahrscheinlich mehrere tausend Meter tief im Atlantik. Früheren Angaben zufolge werden sie in Kürze für immer verstummen. Über die genauen Ursachen des Unglücks herrschte deshalb weiter Unklarheit.

dpa

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