Tierschutz

Briten wollen Handel mit Hunde- und Katzenbabys einschränken

Die britische Regierung will den Verkauf von Hunde- und Katzenbabys in Tierhandlungen verbieten. Das teilte das Umweltministerium in London am Mittwoch mit.

London - Jungtiere unter sechs Monaten sollen demnach in Zukunft nur noch direkt vom Züchter oder aus dem Tierheim erhältlich sein. Schätzungen zufolge werden in Großbritannien jedes Jahr zwischen 40 000 und 80 000 Hunde- und Katzenbabys verkauft. 

Mit der Gesetzesinitiative will die Regierung verhindern, dass die Tiere zu früh von ihrer Mutter getrennt werden oder über weite Strecken transportiert und in unbekannter Umgebung gehalten werden. Das könne zu ernsthaften Gesundheitsproblemen und einem Mangel an Sozialisation führen, hieß es in einer Mitteilung des Umweltministeriums.

Für ein entsprechendes Verbot hatten sich bereits knapp 150 000 Menschen in einer Petition unter dem Schlagwort „Lucy's Law“ ausgesprochen. Benannt ist die Kampagne nach einer Hundedame, die von Tierschützern aus den Händen skrupelloser Züchter gerettet wurde.

Bereits ab Oktober wird in Großbritannien der Handel mit neugeborenen Hunden und Katzen bis zur achten Lebenswoche verboten sein.

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / David Ebener (Archiv)

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