"Wollte Mowgli bestrafen"

Frau quält Katze in Mikrowelle zu Tode - Knast

London - Eine Britin ist zu 14 Wochen Haft verurteilt worden, weil sie ihre Katze in einer Mikrowelle zu Tode gequält hat. Sie habe "Mowgli" bestrafen wollen.

Und zwar, weil diese zuvor ihren Goldfisch getötet habe, sagte die 23-Jährige am Donnerstag vor einem Gericht im nordenglischen Barnsley. Nach einer Minuten habe sie das Tier wieder herausgenommen, weil ihr bewusst geworden sei, was sie getan habe. Die Katze starb jedoch wenig später.

Richter John Foster sagte zur Urteilsbegründung, die Angeklagte habe eine Tat von "völlig abscheulicher Grausamkeit" begangen. Die Strafe diene auch als Abschreckung für andere. Außerdem wurde der jungen Frau verboten, jemals wieder Haustiere zu halten.

Die Familie der Angeklagten reagierte bestürzt auf die Entscheidung des Gerichts. "Sie weiß nicht, was hier vor sich geht", rief einer ihrer Angehörigen, als die 23-Jährige in Handschellen abgeführt wurde. Ihr Anwalt Alan Greaves betonte, seine Mandantin leide unter psychischen Problemen und sei deswegen bereits mehrfach eingewiesen worden.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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