Britische Extremsportlerin beendet vierjährige Weltumrundung

Wieder daheim: Mit Ruderboot, Kajak und Fahrrad hat die britische Extremsportlerin Sarah Outen in viereinhalb Jahren die Welt umrundet. Foto: Jim Shannon/Sarahouten.Com
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Wieder daheim: Mit Ruderboot, Kajak und Fahrrad hat die britische Extremsportlerin Sarah Outen in viereinhalb Jahren die Welt umrundet. Foto: Jim Shannon/Sarahouten.Com
Sarah Outen durchquerte die Wüste Gobi in der Mongolei mit dem Fahrrad. Foto: Sarah Outen/sarahouten.com
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Sarah Outen durchquerte die Wüste Gobi in der Mongolei mit dem Fahrrad. Foto: Sarah Outen/sarahouten.com
Jetzt wird geheiratet: Sarah Outen (r.) und ihre Verlobte Lucy Allen nach der Rückkehr in London. Foto: Jim Shannon/sarahouten.com
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Jetzt wird geheiratet: Sarah Outen (r.) und ihre Verlobte Lucy Allen nach der Rückkehr in London. Foto: Jim Shannon/sarahouten.com
Ganz allein: Sarah Outen auf ihrer 40 000 Kilometer langen Reise. Foto: Sarah Outen/sarahouten.com
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Ganz allein: Sarah Outen auf ihrer 40 000 Kilometer langen Reise. Foto: Sarah Outen/sarahouten.com
Unterwegs: Sarah Outen brauchte vier Jahre für ihre Weltumrundung. Foto: Justine Curgenven/sarahouten.com
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Unterwegs: Sarah Outen brauchte vier Jahre für ihre Weltumrundung. Foto: Justine Curgenven/sarahouten.com
Champagner! Die Extremsportlerin Sarah Outen feiert vor der Kulisse der Tower Bridge in London. Foto: Jim Shannon/sarahouten.com
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Champagner! Die Extremsportlerin Sarah Outen feiert vor der Kulisse der Tower Bridge in London. Foto: Jim Shannon/sarahouten.com

Grizzlybären, Wirbelstürme, die Wüste Gobi: Schlussendlich konnte die britische Abenteurerin Sarah Outen nichts aufhalten. Für einen guten Zweck fuhr und paddelte sie in viereinhalb Jahren um die Welt. Nun ist erstmal Hochzeit angesagt.

London (dpa) - Mit Ruderboot, Kajak und Fahrrad hat die britische Extremsportlerin Sarah Outen in viereinhalb Jahren die Welt umrundet. Nun knallten bei ihrer Rückkehr nach London die Sektkorken, Hunderte feierten die Abenteurerin an Bord des Schiffs "HMS President".

"Es war ganz besonders, und auch surreal", sagte Outen über ihre Ankunft, wie die britische Press Association berichtete. "Es war mir nicht geheuer, diese Landungsbrücke (zum Schiff) hochzulaufen, weil alle so ruhig waren. Es war auf jeden Fall ein ganz, ganz besonderer Tag."

Outen (30) war am 1. April 2011 von der Londoner Tower Bridge zu ihrem 40 000-Kilometer-Trip "London2London - via the World" um die nördliche Hemisphäre aufgebrochen. Im Kajak paddelte sie am Dienstag nun wieder die Themse hinauf, begleitet von anderen Booten. "Es war echt cool", sagte Outen. Leute hätten ihr von Brücken zugejubelt, viele Freunde seien gekommen und auch Vertreter der Wohltätigkeitsorganisationen, für die sie Spenden sammelte.

Ihre Reise hatte wegen einer Reihe von Problemen zwei Jahre länger gedauert als geplant. Outen radelte durch die Niederlande, Deutschland, Polen, die Ukraine, Russland und China und paddelte nach Japan. Von dort ging es weiter nach Nordamerika.

Im Pazifik kenterte sie und unterbrach ihre Reise für ein Jahr. Sie fuhr im Winter durch Kanada, entging Grizzlybären und erreichte schließlich die US-Ostküste. Von dort ging es per Boot zurück über den Atlantik nach London. Auf der Fahrt musste sie vor einem Hurrikan gerettet werden. Sie radelte durch die Wüste Gobi und überstand Temperaturen von minus 40 Grad in Nordamerika.

Nun plant sie erst einmal eine Pause: Es fühle sich sehr komisch an, dass die Reise zu Ende sei, sagte Outen. Aber: "Es wird noch andere Reisen geben." In den kommenden Monaten möchte sie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben und nächstes Jahr ihre Partnerin Lucy heiraten. Ihr hatte sie per Satellitentelefon mitten im Pazifik einen Antrag gemacht. Outen ist der jüngste Mensch, der jemals über den Pazifik von Japan nach Alaska gerudert ist.

Blog Sarah Outen

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