Brot statt Böller - Spenden statt Feuerwerk

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Nach Einschätzung des Verbandes der pyrotechnischen Industrie werden in diesem Jahr wieder Silvesterknaller für 100 Millionen Euro gezündet. Karitativen Organisationen geht es nicht darum, den Menschen die Feierlaune zu verderben, sondern einen Teil der für die Knallerei vorgesehenen Ausgaben zu spenden.

Hinreichend bekannt ist die von den großen Kirchen propagierte Aktion „Brot statt Böller“, die in einer einzigartigen, ökumenischen Kooperation Projekte in der sogenannten „Dritten Welt“ unterstützt. Vornehmlich werden hungernde Straßenkinder in Afrika betreut. Nach Angaben der Kirchen wird dafür Sorge getragen, dass kommen 100 Prozent der Spenden vor Ort an. (Spendenkonto: Konto-Nr. 500 500 500, Postbank Köln, BLZ: 370 100 50, Stichwort: Brot statt Böller)

Lobby für brandverletzte Kinder

Eine weitere Möglichkeit zu spenden, bietet die Initiative „Spende statt Feuerwerk“. Auf der Internetseite www.spendestattfeuerwerk.de informieren die Initiatoren von fünf großen deutschen Feuerwehr-Blogs (feuerwehrleben.de, technische-hilfeleistung.info, FWnetz, innenangriff.com und PV-Safety)über ihre Aktion und die Organisationen, die von den Spenden profitierten sollen.

Das wäre zum Beispiel der Verein Paulinchen e.V., der sich als Lobby für brandverletzte Kinder und Jugendliche versteht. Spendengeld soll auch an dolphin aid gehen, einen Verein, der behinderten Kindern den Weg zur Delphintherapie erleichtert und sich für die Schaffung von Therapie- und Forschungseinrichtungen stark macht. Gespendet werden kann direkt über die Internetseite, und zwar noch bis zum 7. Januar. Anschließend wird die Spendensumme zu gleichen Teilen an die Organisationen übergeben. (wd)

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