Bundesweite Verkehrszählung hat begonnen

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Berufspendler fahren über die Zoobrücke nach Köln: An bundesweit 34 000 Messstellen soll in den nächsten Wochen der Verkehr gezählt werden. Foto: Rolf Vennenbernd

Ob Autos, Laster, Mopeds oder Fahrräder - den Verkehrszählern soll in den kommenden Wochen und Monaten nichts entgehen. Trotz modernster Technik hat der gute alte Bleistift noch nicht ausgedient.

Aachen (dpa) - Die Verkehrszähler nehmen an vielen Straßen in Deutschland ihre Arbeit auf. Heute begann in den ersten Orten eine bundesweite Aktion, bei der an insgesamt 34 000 Messstellen bis Ende September Fahrzeuge gezählt werden.

So starteten etwa rund um Aachen am Morgen die ersten Teams mit der Zählung, wie eine Mitarbeiterin der zuständigen Straßenmeisterei der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Verkehrswerte werden nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen alle fünf Jahre erfasst, um die Verkehrsentwicklung zu beurteilen und neue Straßen oder einen Straßenausbau zu planen.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind 8556 Messstellen für die bis zum 30. September dauernde Erhebung ausgewählt worden. An rund der Hälfte der Standorte sitzen Helfer mit Warnwesten. Neben Block und Stift kommt Technik zum Einsatz. Erstmals wird der Verkehr über Seitenradargeräte erfasst, die in Leitpfosten integriert sind. Allein in NRW gibt es 147 Seitenradargeräte sowie 340 Dauerzählstellen, die in die Fahrbahnen eingelassen sind.

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