Bremsen versagten

15 Menschen sterben bei Busunglück in Thailand

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Wegen eines technischen Defekts kamen in Thailand mindestens 15 Menschen bei einem Busunfall ums Leben.

Bangkok - Es sollte ein Ausflug an den beliebten Badeort Pattaya werden, für viele Kinder endete er im Tod: In Thailand ist ein Reisebus frontal in einen Lastwagen gerast. 15 Menschen starben.

Der mit Kindern und Lehrern besetzte Reisebus war am frühen Freitagmorgen auf einer abschüssigen Straße in der Provinz Prachinburi nordöstlich von Bangkok unterwegs, als offenbar seine Bremsen versagten. Daraufhin raste der Doppeldeckerbus bergab und krachte frontal in einen Lastwagen, wie der Polizeisprecher Jittigarn Klomlee sagte. Der „Bangkok Post“ zufolge kam der Bus anschließend von der Straße ab und prallte schließlich gegen einen Baum.

Die Opfer sollen überwiegend Mädchen sein, laut Polizei zwischen 10 und 14 Jahre alt. Medien berichteten von drei toten Erwachsenen, darunter zwei Lehrerinnen, sowie rund 60 Verletzten. Dem Nachrichtensender CNN zufolge soll ein Polizeisprecher zunächst irrtümlicherweise von 15 toten Kindern gesprochen haben. Laut CNN befinden sich viele der Verletzten in einem kritischen Zustand.

Der Fahrer des Busses lief vom Unfallort weg und wurde von der Polizei gesucht. Der Reisebus sollte die Kinder und ihre Lehrer für einen Bildungsurlaub in den beliebten Badeort Pattaya bringen.

dpa

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