Café verkauft Essensreste von Promis

Cornwall - Ein Ehepaar hat über Jahre hinweg in seinem Café die Essensreste von prominenten Besuchern aufgehoben und ausgestellt. Jetzt wollen sie die Sammlung verkaufen - zu einem stolzen Preis.

Michael und Francesca B. haben jahrelang ein kleines Café im Touristenort Kingsand, Cornwall, betrieben. Hin und wieder hatten sie auch prominente Gäste, wie zum Beispiel Prinz Charles, den Comedian Hugh Dennis, die olympische Schwimmerin Sharron Davies oder den Regisseur Michael Winner.

Die Überreste ihres Essens - von der Kruste eines Käse-Tomaten-Sandwich bis zum Stück einer Eierschale ist alles dabei - hat das Ehepaar aufgehoben und ausgestellt, berichtet das Onlineportal telegraph.co.uk. Insgesamt sind in dem "Museum of Celebrity Leftovers" 20 Überreste von Mahlzeiten von berühmten Persönlichkeiten in luftdichten Gläsern ausgestellt. Darunter befinden sich unter anderem der kleine Klumpen eines "Bread Pudding" (ein Nachtisch), den Prinz Charles überig gelassen hat, die Kruste eines Käse-Tomaten-Sandwich, die der Fotograf David Bailey zurückließ und das Stück einer Schale von einem Ei, das der Comedian Hugh Dennis auf sein Sandwich gelegt hat. Letzteres ist übrigens das kleinste Ausstellungsstück.

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Nach sieben Jahren verkaufen Michael und Francesca B. nun ihr kleines Café - und auch das Museum. Dafür haben sie jedem Artikel einen geschätzten Wert zugewiesen. Der teuerste Essensrest ist jener von Prinz Charles, der mit 300 Pfund angegeben wird. Obwohl jedes Ausstellungsstück seinen Preis hat, kann man die Sammlung nur als Ganzes erwerben - für umgerechnet mindestens 2041 Euro.

Eine stolze Summe, möchte man meinen. Doch wenn man bedenkt, dass ein Stück von einem "French Toast", von dem Justin Timberlake abgebissen hat, für rund 730 Euro verkauft wurde und ein von Scarlett Johansson benutztes Taschentuch für über 4.000 Euro den Benutzer wechselte, ist die Sammlung ein wahres Schnäppchen. Das Geld wollen Michael und Francesca B. nicht für sich behalten. Der Erlös ihres etwas anderen Museums geht an eine Stiftung, die krebskranken Kindern hilft.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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