Liste bedrohter Tierarten

Chamäleon und Faultier in Gefahr

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Das Tarzanchamäleon

Seoul - Internationale Experten haben eine Liste der hundert besonders bedrohten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten veröffentlicht. Darunter auch das Tarzanchamäleon und das Zwergfaultier.

Dabei handelt es sich um Arten aus 48 Ländern, darunter das auf Madagaskar beheimatete Tarzanchamäleon, der unter anderem in Ostasien vorkommende Watvogel Löffelstrandläufer sowie das Zwergfaultier, das auf einer zu Panama gehörenden Insel zu Hause ist. Sie alle werden in einem Bericht genannt, der am Dienstag beim IUCN World Conservation Congress, einem Forum zum Naturschutz, auf der südkoreanischen Insel Jeju vorgestellt wurde.

Bilder: Die am stärksten bedrohten Arten

Internationale Experten haben eine Liste der hundert besonders bedrohten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten veröffentlicht. Auf dieser steht unter anderem die Baumratte Santamartamys rufodorsalis, die in den Bergen Kolumbiens lebt. © dapd
Auch das Sumatra-Nashorn (Diceros sumatrensis) gehört zu den hundert am stärksten bedrohten Arten. © dapd
Genau wie die Schildkrötenart Psammobates geometricus, die nur in der Kapprovinz Südafrikas vorkommt © dapd
Die Indische Riesentrappe (Ardeotis nigriceps) ist ebenfalls vom Aussterben bedroht. © dapd
Die Vogelart Araripe-Helmpipra (Antilophia bokermanni) auch. © dapd
Der Pilz Cryptomyces maximus, kommt nur noch in einem kleinen Gebiet im britischen Wales vor © dapd
Auch auf der Liste: Das Tarzanchamäleon © IUCN/Frank Gaw
Der Löffelstrandläufer (Eurynorhynchus pygmeus) © IUCN/Baz Scampion
Spinnenaffen (Brachyteles hypoxanthus) © IUCN/Andew Young
Nur noch selten anzutreffen: Madagaskarmoorenten © IUCN/Peter Cranswick

Es sei zu befürchten, dass die hundert genannten Arten aussterben werden, da Menschen keinen erkennbaren Nutzen aus ihnen ziehen könnten, erklärten die Organisation Zoological Society of London (ZSL) und die International Union for Conservation of Nature (IUCN), die für die Liste verantwortlich sind.

dapd

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