Sie will Schadenersatz wegen Diskriminierung

Frage nach Kinderwunsch: Frau verklagt ihren Chef

Düsseldorf - Weil sie ihr Chef nach einer möglichen Schwangerschaft bei ihr fragte, hat eine Kosmetikerin in Düsseldorf ihren Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagt. Die Frau verlangt Schadensersatz.

Über die Klage einer Kosmetikerin, die von ihrem Arbeitgeber 28 600 Euro Schadenersatz wegen Diskriminierung verlangt, verhandelt das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf seit Mittwoch. In erster Instanz waren der Frau bereits 10 800 Euro zugesprochen worden. Die Klägerin hatte ihre Arbeitszeit auf 40 Stunden in der Woche erhöhen wollen und war daraufhin von ihrem Arbeitgeber gefragt worden, ob bei ihr mit einer Schwangerschaft zu rechnen sei. Er erhöhte die Arbeitszeit nicht und kündigte der Frau.

dpa

Die verrücktesten Fälle vor dem Arbeitsgericht

Die verrücktesten Fälle vor dem Arbeitsgericht

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.