Dresdner Feuerwehr gibt Entwarnung nach Chemiealarm an Universität 

Dresden. Nach dem Chemiealarm an der Technischen Universität Dresden hat die Feuerwehr am späten Donnerstagabend Entwarnung gegeben. Alle Messungen seien negativ gewesen, sagte ein Sprecher. 100 Menschen waren allerdings vorsorglich im Krankenhaus untersucht worden.

Aktualisiert um 22.30 Uhr

. Das betroffene Labor soll am Freitag noch einmal untersucht werden. Während der Experimente hatten Studenten über Übelkeit geklagt und außerdem einen verdächtigen Geruch wahrgenommen. Daraufhin war das ganze Gebäude geräumt und Alarm ausgerufen worden. Nach Angaben der Polizei gab es bei den Untersuchungen keine Anzeichen dafür, dass tatsächlich bei Experimenten ein giftiges Gas ausgetreten ist.

Rettungskräfte in Schutzkleidung hatten die Betroffenen am Nachmittag versorgt. Das Gebäude war weiträumig abgesperrt. Etwa 30 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und 30 Rettungswagen warn laut Sächsischer Zeitung vor Ort.

Eine TU-Sprecherin sagte, der Unfall habe sich gegen 17 Uhr bei Experimenten der Studenten ereignet. Jemand habe über Übelkeit geklagt, daraufhin sei das Gebäude geräumt und die Feuerwehr gerufen worden. Außer den rund 70 Studenten hätten sich noch gut 30 weitere Menschen in dem recht neuen Gebäude aufgehalten. Sie seien untersucht und ihre Personalien aufgenommen worden. (rpp/dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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