Chile von schweren Nachbeben erschüttert

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Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,3 hat Concepción erschüttert.

Concepción - Schwere Nachbeben mit einer Stärke von bis zu  6,6 haben am Freitag die Region um Concepción erschüttert. Die Region war schon beim ersten Beben am Samstag schwer zerstört worden.

Die chilenische Erdbebenregion ist am Freitag von mehreren schweren Nachbeben erschüttert woden. Die Erdstöße erreichten nach Angaben der US-Erdbebenwarte Stärken von bis zu 6,6 und waren damit die schwersten seit dem verheerenden 8,8-Erdbeben vom vergangenen Samstag.

Das Epizentrum lag in der Stadt Concepción, in der bei dem Beben am Samstag schwere Zerstörungen verursacht wurden. Augenzeugen berichteten, bereits beschädigte Gebäude in der Stadt seien nun vollständig eingestürzt. Nach Angaben der Wissenschaftler der U.S. Geological Survey ereignete sich das Erdbeben um 6.19 Ortszeit. Seit dem verheerenden Erdbeben vom Samstag mit einer Stärke von 8,8 sind in Chile Dutzende von Nachbeben registriert worden. Berichte über neue Opfer gab es jedoch zunächst nicht. Bewohner liefen in Panik auf die Straßen.

Die Marine betonte, es bestünde keine Gefahr neuer Tsunamis. Die zahlreichen Nachbeben - allein elf seit Freitag kurz nach Mitternacht - sind nach Angaben von Experten normal, versetzen die traumatisierten Menschen jedoch immer wieder in Angst und Schrecken und behindern die Hilfe für Millionen Bedürftige.

Im Laufe des Tages wird UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Santiago erwartet. Er wolle sich vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe machen und sich mit Präsidentin Michelle Bachelet sowie deren gewähltem Nachfolger Sebastián Piñera treffen, der sein Amt am kommenden Donnerstag antritt. Auch ein Besuch der besonders schwer betroffenen Stadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich von Santiago steht auf dem Programm.

DAPD

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