China: 21 Bauarbeiter von Regensturm getötet

Qinghai - Ein heftiger Regensturm hat im Nordwesten Chinas 21 Bauarbeiter in den Tod gerissen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer durch die jüngsten Unwetter und Überschwemmungen weiter an.

Ein heftiger Regensturm hat im Nordwesten Chinas einen Bautrupp erfasst und 21 Arbeiter in den Tod gerissen. Die Männer seien einfach "weggespült" worden, berichtete am Mittwoch die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. "Die Bauarbeiter reparierten gerade eine Baustelle, als die Tragödie geschah." Drei weitere Arbeiter wurden nach dem Unglück in Haixi in der Provinz Qinghai zunächst noch vermisst.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer der jüngsten Unwetter und Überschwemmungen in China auf mehr als 150. Vor allem der Nordosten des Landes war bisher betroffen, nach Angaben von Xinhua gibt es dort die "schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten".

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Platz 10 unter den gefährlichsten Ländern im Klimarisiko-Index von Germanwatch belegt China. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008. © dpa
Den 8. Platz in der traurigen Statistik teilen sich die Philippinen... © dpa
...und die Dominikanische Republik.  © dpa
Indien liegt auf Rang 7. © dpa
Platz 6: Haiti. © dpa
Platz 5: Nicaragua. © dpa
Platz 4: Vietnam © dpa
Honduras ist in Punkto Naturkatastrophen das drittgefährlichste Land der Welt.  © dpa
Platz 2: In Birma sind 95 Prozent der Todesfälle und Zerstörungen auf den Zyklon Nargis von 1998 zurückzuführen. © dpa
Das gefährlichste Land der Erde ist Bangladesch. Es stehe vor allem wegen eines Zyklon 1991 mit 140.000 Toten an erster Stelle, sagte Studienautor Sven Harmeling. Das Land werde zudem auch kontinuierlich von Unwettern heimgesucht. © dpa

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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