Benzin in Unwettergebieten knapp

CNN: Zahl der Unwettertoten gestiegen

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Ein Polizist regelt in New York den Verkehr

New York - Die Zahl der Toten nach dem Wirbelsturm "Sandy" ist nach Angaben des US-Senders CNN auf 106 gestiegen. US-Präsident Barack Obama hat unterdessen Benzinlieferungen in die Katastrophengebiete angeordnet.

Allein in der Stadt New York seien laut CNN mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Und die Suche nach Vermissten geht weiter.

Nach Schätzungen der Bundesbehörden verursachte „Sandy“ im Osten der USA einen Gesamtschaden von 20 Milliarden Dollar. Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister Eqecat ging sogar von einem volkswirtschaftlichen Schaden zwischen 30 und 50 Milliarden Dollar aus. Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, bezifferte in einem Brief an Präsident Barack Obama die Schäden für die Millionenmetropole am Hudson auf insgesamt sechs Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro).

US-Präsident Barack Obama hat jetzt Benzinlieferungen in die von Sturm „Sandy“ heimgesuchten Katastrophengebiete angeordnet. Das Verteidigungsministerium wurde angewiesen, gut 80 Millionen Liter an bleifreiem Benzin und Diesel aufzukaufen und auszuliefern, wie aus einer Mitteilung der US-Behörde für Katastrophenmanagement (FEMA) vom Freitagabend (Ortszeit) hervorgeht.

Verheerende Schäden durch "Sandy"

"Sandy" hinterlässt Chaos und verheerende Schäden

In Teilen der besonders hart von „Sandy“ betroffenen Gebieten New Jersey und New York ist das Benzin extrem knapp geworden. Tankstellen haben entweder keinen Strom zum Betreiben ihrer Pumpen, oder sie sind ausverkauft. Am Freitag hatte es vielerorts kilometerlange Schlangen vor Zapfsäulen gegeben.

Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, ordnete dem Sender CNN zufolge mittlerweile eine Benzinrationierung an. Sie solle am Samstagmittag (Ortszeit) in Kraft treten und orientiere sich an den geraden oder ungeraden Endziffern auf den Autonummernschildern.

dpa

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