Pandemie

Probleme mit der Corona-App: Kein vollständiger Impfschutz trotz Booster-Impfung – Das RKI klärt auf

Ein Mann hält ein Smartphone mit gültigem Corona-Impf-Zertifikat in die Kamera.
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Die Corona-App CovPass sorgt für Probleme, wenn Personen die Booster-Impfung erhalten haben. Das RKI klärt auf.

Die Booster-Impfungen sorgen für Verwirrung rund um die Corona-App. Das RKI beantwortet die wichtigsten Fragen.

Frankfurt – Die verschiedenen Apps, welche die Corona-Pandemie hervorgebracht hat, sind inzwischen gang und gäbe. Dennoch kann es, wie so oft bei der Technik, auch hier zu Problemen kommen. Besonders die CovPass-App, die für das Nachweisen einer vollständigen Impfung zum Schutz vor dem Virus wichtig ist, ist anfällig für technische Schwierigkeiten. Diese sind allerdings in den meisten Fällen leicht zu beheben, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt.

Vor allem nach der sogenannten Booster-Impfung, also der Auffrischung des Corona-Schutzes, kann es zu Problemen in der CovPass-App kommen. Oft hat dies lediglich damit zu tun, dass die Auffrischung nicht korrekt eingetragen wurde. In dem Zertifikat, welches zur Digitalisierung des Impfstatus erforderlich ist, muss im Fall einer Drittimpfung im Feld „Erstimpfung/Wiederimpfung“ die Nummer drei von drei eingetragen werden.

Wenn dies nicht korrekt erledigt wird, kommt es vor, dass der Impfschutz nach dem Booster plötzlich als unvollständig angezeigt wird. Das RKI erklärt dies auf seiner Website unter „Häufig gestellte Fragen“ und empfiehlt, sich an die Stelle zu wenden, an der das Zertifikat ausgestellt wurde.

Probleme mit der Corona-App: RKI beantwortet Fragen rund um die Booster-Impfung

Personen, die ihre Erstimpfung gegen Corona mit dem Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson erhalten haben, müssen mit ähnlichen Problemen rechnen. In diesem Fall wird die Booster-Impfung im Zertifikat mit der Nummer zwei von zwei eingetragen. Laut der Website des RKI kann die App dabei nicht erkennen, ob es sich um die zweite Grundimmunisierung zum Schutz vor Corona oder um eine Auffrischungsimpfung handelt.

Es wird dann angezeigt, dass der vollständige Schutz nach zwei Wochen besteht, wie es bei der regulären Zweitimpfung der Fall ist. Das RKI empfiehlt in dieser Situation, auf das Zertifikat der ursprünglichen Einmal-Impfung zurückzugreifen, die bereits den vollständigen Schutz bietet.

Zu Verwirrung kann es auch kommen, wenn bei der Booster-Impfung ein anderer Name in das Zertifikat eingetragen wird, als bei der Grundimmunisierung. In dieser Situation erstellt die CovPass-App eine zweite „Karte“, die durch Wischen nach links angezeigt wird, wie das RKI schreibt.

Auch an anderer Stelle sorgt die Auffrischung für Verwirrung. So stellen sich viele die Frage, welcher Corona-Impfstoff als Booster geeignet ist. (vbu)

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