Thema Impfpflicht

Corona-Patient (50) stirbt im Klinikum Fulda – nur die Hälfte der Mitarbeiter meldet sich für Impfung

Nur die Hälfte der Mitarbeiter im Klinikum Fulda hat sich bisher für eine Corona-Impfung gemeldet.
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Nur die Hälfte der Mitarbeiter im Klinikum Fulda hat sich bisher für eine Corona-Impfung gemeldet.

Corona-Interview mit dem Chef im Klinikum Fulda: Laut Thomas Menzel hat sich bisher die Hälfte der Mitarbeiter für eine Impfung gemeldet. Der Klinikum-Chef äußert sich zum Thema Impfpflicht.

Fulda - Dr. Thomas Menzel (56), Chef im Klinikum Fulda*, zeigt sich überzeugt davon, dass die Impfung gegen das Coronavirus* das Licht am Ende des Pandemie-Tunnels ist. Zum Thema Impfbereitschaft in seinem Krankenhaus erklärt er: „Wir haben vorher abgefragt, wer sich impfen lassen möchte. Da haben sich schon bald die Hälfte der Mitarbeiter gemeldet* und viele weitere werden noch folgen.“

Es gebe aber Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen möchten. Zum Thema Impflicht führt Menzel, der den Todesfall eines Patienten („Er war gerade einmal 50 Jahre alt.“) erwähnt, aus: „Wir bauen da keinen Druck auf. Ich persönlich finde aber, dass man geimpft sein sollte, wenn man im Krankenhaus arbeitet und Patienten sich einem anvertrauen.“ Der Klinikum-Chef, der sich als „Impf-Fan“ bezeichnet, sagt: „Sich impfen zu lassen, sehe ich durchaus als eine Art innere Pflicht.“ FuldaerZeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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