Corona-Mutationen

Corona-Gipfel der EU: Sorge um Mutationen - Reisen innerhalb Europas wird erschwert

Auf dem neunten EU-Gipfel wurde ein neuer Corona-Plan beschlossen. Reisen innerhalb der EU soll erschwert, aber nicht eingeschränkt werden. 

  • Corona* i: Beim neunten Gipfel der EU-Staatschefs war Reisen ein wichtiges Thema.
  • Am Montag (25.01.2021) soll ein Plan für Europa vorgelegt werden.
  • Corona-Mutationen machen mehr Genanalysen notwendig.

Kassel - Zum neunten Mal trafen sich die Regierungschefs aus ganz Europa per Video-Schalte, um ihre Corona-Politik aufeinander abzustimmen. Von einem Reise-Verbot will nach dem Corona-Gipfel aber noch niemand sprechen.

Die Mutationen des Corona-Virus verschärfen die Situation zunehmend. Mittlerweile wurden diese auch in Europa nachgewiesen.

Corona-Gipfel: So will Europa gegen die Mutationen vorgehen

Die Mutationen des Corona-Virus, die sich wohl in Südafrika und Großbritannien gebildet haben, wurden bereits in Europa nachgewiesen. Bei den Regierungschefs der EU sorgen die Mutationen zunehmend für Besorgnis. Um den mutierten Corona-Varianten entgegenwirken zu können, sollen die Länder mehr testen. Aber vor allem müssen mehr Genanalysen durchgeführt werden, berichtet die Deutsche Welle.

Derzeit würde die Analyse-Quote bei allen Ländern in Europa unter einem Prozent liegen, so Ursula von der Leyen. Damit Sicherheit über die kursierenden Formen des Corona-Virus gewonnen werden könne, müssen aber mindestens 5 Prozent aller positiven Tests einer Genanalyse unterzogen werden.

Neunter Corona-Gipfel der EU: Die Ampel ist auf Reisebeschränkungen gestellt

Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, soll am Montag (25.01.2021) ein EU-Plan vorgelegt werden. Von einem Reise-Verbot ist nicht die Rede, aber Reisen innerhalb von Europa wird in naher Zukunft erschwert werden.

In erster Linie soll dadurch das erwartete Reise-Aufkommen zu den Winter-Ferien abgeflacht werden. Es ist aber derzeit noch nicht auszuschließen, das die Bestimmungen auch länger in Kraft bleiben könnten. Mit diesen Maßnahmen sollen Reisende „entmutigt“ werden:

  • Quarantäne-Gebote
  • Einheitliche verpflichtende Tests
  • Strengere Kontrollen

Corona-Reiseplan: Frankreich mit Schnellschuss vor offizieler Europa-Entscheidung

Bereits seitSonntag (24.01.2021) gelten in Frankreich härtere Einreisebedingungen. Damit geht Frankreich im Alleingang voraus. Wer aus Europa nach Frankreich einreisen will, muss 72-Stunden vor der Abreise einen negativen Corona-Test vorweisen. Wie die Deutsche Welle berichtet, soll die Regelung nicht für Güterverkehr oder berufliche Reisen gelten.

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Corona in Europa: Eine neue Warnstufe soll bei der Eindämmung helfen

Von der europäischen Kommissionschefin Ursula von der Leyen, wurde vorgeschlagen, eine weitere Warnstufe einzuführen. Der Vorschlag sieht eine tief-dunkelrote Markierung für Regionen in Europa vor, in denen Corona-Virusmutationen existieren und/oder ein extremes Infektionsgeschehen vorherrscht. „Von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen sollte dringend abgeraten werden, sowohl innerhalb eines Landes als auch grenzüberschreitend“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin.

Corona in Europa: Die Sorge um die Corona-Mutationen ist groß. Die EU-Staatschefs haben deshalb neue Reise-Bestimmungen in Aussicht gestellt. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen rät dringend von touristischen Reisen ab.

Eine endgültige Entscheidung über die jeweiligen Maßnahmen wird weiterhin vom jeweiligen EU-Staat selbst getroffen. Allerdings soll von der Europäischen Kommission nun ein Vorschlag für eine „Geeinte Front zur Bekämpfung von COVID-19“ gemacht werden. (Lucas Maier) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Olivier Hoslet/dpa

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