Costa Concordia: Kapitän kontaktiert Opfer

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Die "Costa Concordia" ist mittlerweile ein Touristenmagnet.

Rom - Francesco Schettino, Kapitän der gesunkenen "Costa Concordia", telefonierte mit dem Bruder eines nach wie vor vermissten Crewmitglieds. Dabei versuchte er, sein fragwürdiges Handeln zu erklären.

Der Unglückskapitän der “Costa Condordia“ hat sich an die Familie eines Opfers der Katastrophe gewandt. Francesco Schettino habe den Bruder eines indischen Crewmitglieds, dessen Leiche nach wie vor nicht gefunden wurde, angerufen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am späten Dienstagabend. “Wir haben 45 Minuten gesprochen. Es lief gut“, sagte der Bruder demnach in der Nachrichtensendung Tg1. Beide hätten über die Unglücksnacht im Januar gesprochen. “Er hat mir gesagt: “Ich bin nicht der einzige Schuldige““, so der Angehörige weiter - und: “Ich habe seinen Schmerz verstanden, er meinen.“

Während des Gesprächs hatte Schettino Ansa zufolge auch seine Erlebnisse geschildert. Er habe gesagt: “Ich stand dort auf dem Felsen, sah das Schiff und wusste nicht, was ich zu tun hatte.“ Dem Kapitän wird unter anderem Havarie und Verlassen des Schiffes noch während der Evakuierung zur Last gelegt.

Luxusliner läuft auf Grund - Tote und Verletzte

Es sollte eine einwöchige Kreuzfahrt werden. Doch kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner “Costa Concordia“ mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanische Küste auf Grund. Mehrere Menschen sterben. © ap
Es sollte eine einwöchige Kreuzfahrt werden. Doch kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner “Costa Concordia“ mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanische Küste auf Grund. Mehrere Menschen sterben. © ap
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Das Archivfoto zeigt die Costa Concordia auf See © dpa
Costa Concordia
Kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner "Costa Concordia" mit über 4200 Passagieren an Bord vor der toskanischen Küste auf Grund. Mehrere Menschen starben. © dpa
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Kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner "Costa Concordia" mit über 4200 Passagieren an Bord vor der toskanischen Küste auf Grund. Mehrere Menschen sterben. © dapd
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Kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner "Costa Concordia" mit über 4200 Passagieren an Bord vor der toskanischen Küste auf Grund. Mehrere Menschen sterben. © dapd
Costa Concordia
Kurz nach dem Auslaufen läuft der Luxusliner "Costa Concordia" mit über 4200 Passagieren an Bord vor der toskanischen Küste auf Grund. Mehrere Menschen sterben. © dapd

Das Kreuzfahrtschiff war zu nahe an die Insel Giglio herangefahren, hatte einen Felsen gerammt und war dann mit 4200 Passagieren und Crew-Mitgliedern an Bord gekentert. 32 Menschen starben, darunter zwölf Deutsche. Gegen mehrere Offiziere und Vertreter der Reederei wird ermittelt. Schettino und die Reederei beschuldigten sich gegenseitig, für die folgenschwere Havarie verantwortlich zu sein.

Derweil bleibt das vor der toskanischen Insel liegende Wrack der “Costa Concordia“ ein beliebtes Ziel für Touristen. “Seit dem Schiffbruch gibt es einen Boom solcher Touristen, die zwei, drei Stunden auf der Insel bleiben“, zitierte die Zeitung La Repubblica am Mittwoch den Bürgermeister Sergio Ortelli. Allein im Juli habe es 80 000 Besucher gegeben. Der 290-Meter-Koloss soll bis 2013 abgeschleppt werden.

Unterwasser-Fotos: Taucher suchen nach Kreuzfahrtunglück nach Vermissten

Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa
Nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste haben sich Taucher auf die Suche nach vermissten gemacht. Sie prüften jede Kabine des Luxusliners. © EPA/GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT / dpa

dpa

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