Unglück am Kreuzfahrtschiff

"Costa Concordia": Wrack-Taucher ertrunken

+
Das Unglück passierte bei Arbeiten am Wrack.

Giglio - Die "Costa Concordia" hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Bei Arbeiten am Wrack des verunglückten Kreuzfahrtschiffes ist ein Taucher ertrunken.

Der 30-Jährige sei offenbar zwischen zwei Metallplatten eingeklemmt worden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Samstagabend. Das Unglück ereignete sich bei Arbeiten, mit denen die Anbringung großer Schwimmkörper an dem Schiff vorbereitet werden soll.

Bilder von der Bergung der "Costa Concordia"

Bilder von der Bergung der "Costa Concordia"

Die "Costa Concordia" war am 13. Januar 2012 bei einem riskanten nächtlichen Manöver vor der Toskanainsel Giglio auf Grund gelaufen, leckgeschlagen und auf die Seite gekippt. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben, darunter zwölf Deutsche. Mitte September wurde das 290 Meter lange Wrack nach monatelanger Vorbereitung mit Stahlseilen aufgerichtet und auf eine mit Zementsäcken abgesicherte Stahlplattform gehievt. Ab April sollen Schwimmkörper an das Wrack geschweißt werden, mit denen das Schiff wieder flottgemacht werden soll. Im Juni soll die "Costa Corcordia" Giglio dann verlassen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.