Costa-Schiffsglocke unter Wasser gestohlen

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Die Costa Concordia war am 13. Januar vor einer italienischen Insel havariert

Giglio - Die Schiffsglocke der vor der Insel Giglio gekenterten “Costa Concordia“ ist seit einigen Tagen verschwunden. Offenbar wurde sie unter Wasser gestohlen.

Die mehrere Dutzend Kilogramm schwere Glocke des Kreuzfahrtschiffes könnte aus acht Metern Wassertiefe von Unbekannten entwendet worden sein, berichtete die Turiner Tageszeitung “La Stampa“ am Donnerstag. Die Glocke hätte wahrscheinlich als Mahnmal der Havarie auf Giglio bleiben sollen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

Hier fliehen die Menschen von der Costa Concordia

Hier fliehen die Menschen von der Costa Concordia

Die Glocke der am 13. Januar havarierten “Costa Concordia“ befand sich in jenem Bereich an der Seite des Schiffes, den Taucher täglich für ihre Suche, die Kontrollen und die Sicherungsarbeiten benutzen. Die zuvor in der Bugnähe befestigte Glocke mit der Inschrift “Costa Concordia“ ist zum Symbol für den Schiffbruch mit 32 Toten geworden. Das Wrack wird ständig überwacht, und die Glocke ist so schwer, dass sie wohl nicht von nur einer Person gestohlen worden sein könnte.

dpa

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