CSD prangert Homophobie im Sport an

Berlin - Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstag in Berlin mit einem schrill-bunten Umzug den Christopher Street Day gefeiert.

Einen Tag vor Beginn der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland setzten Schwule, Lesben und Transsexuelle nach Angaben der Veranstalter ein Zeichen gegen Homosexuellenfeindlichkeit im Sport. Homophobie sei nach wie vor ein Thema in großen gesellschaftlichen Bereichen, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Dagegen müsse angegangen werden.

Schrill und sexy: Christopher Street Day in Berlin

Schrill und sexy: Christopher Street Day in Berlin

In schrägen Kostümen und farbenfrohen Verkleidungen tanzten die Teilnehmer zu Schlagern und Techno-Beats. Auf Plakaten und Transparenten demonstrierten sie für mehr Toleranz gegenüber homosexuellen und transsexuellen Lebensweisen.
Mit dem CSD wird an das erste bekannt gewordene Aufbegehren von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village am 27. Juni 1969 erinnert.

dapd

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